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dieser Seite am 14.01.2008 Anmerkungen
zum Malfilm "Malen geht ganz anders als Malen"
Hier
eine Rezension aus März 2006
WIE MALEN GEHT
Zu einem frisch ans Werk gehenden Lehr-Video der alten
Schule.
Was war das Geheimnis der alten Meister? Wer heute malen
will, dem wird in allerhand Büchern und Kursen gezeigt,
daß er das eigentlich gar nicht mehr lernen muß -
sondern schon kann. Und daß er es nur ordentlich
fließen lassen müsse, am besten doch unbekümmert und
aus diesen großen Gebinden aus Weichplastik, die dem
'Vielverwender', als der er denn richtig auch bezeichnet
wird, inzwischen preiswert zur Verfügung stehen. Aber:
Ölmalerei ging schon immer etwas anders. Und auch im
Parallelkurs hat sich die Einsicht durchgesetzt, daß
modernes Malen alles andere als einfach ist. 'Alla prima'
erfreut meistens nur die Hersteller vor und hinter der
Leinwand. Denn gerade der spontane Gestus dieses Malens,
die Farben einfach nach Gusto auf die Leinwand zu
bringen, hat seine Tücken: Er frißt zumeist die
schönen Farben dieser Farben in seinem bunten Treiben
selbst wieder auf. Ja, auch die Meister der Moderne seit
Cezanne und van Gogh hatten ihr Geheimnis. Und wenn es
auch nur darin bestand, daß sie ihre Feste auf der
Leinwand ohne Untermalung feierten, so hatten sie doch
den Vorzug, daß sie ihre Farben wie ihr eigenes
Vermögen genau kannten und dieser scheinbar einfachen
Technik, nämlich des 'Naß in Naß'-Malens, darum auch
gewachsen waren.
Um so schöner,
wenn Lienhard Pallast in seinem Lehrwerk jetzt zeigt,
daß altmeisterlich und zugleich modern zu malen keine
Gegensätze sind. Nur muß man wissen, wo und wann man
dies und jenes einzusetzen hat. Die Zeitlosigkeit seiner
Darstellung zeigt sich bereits darin, daß er allem, was
er uns vorführt, gebührend Zeit und Weile läßt. Wir
erfahren, wie er selbst lange Jahre suchte und probte,
wie zufällig Lehrer und Lehrbücher fand. Von der
Malerei auch mal aus Verzweiflung ganz ließ, um zu
fotografieren. Was dann auch wieder ein wichtiger Schritt
zur Bildfindung war. Ausführlich bespricht er die
Vorbereitungen, die nachher einen gesicherten und
wirklich nur noch aufs Malen sich richtenden Mal-Vorgang
gewährleisten. Das Präparieren des Bildträgers; die
Imprimitur, die den Farbcharakter des Bildes bestimmt,
seine Aura, wenn man so will; sodann die Untermalung, die
das Bild komplett in Weißhöhung bestimmt, damit Kopf
und Hand für die abschließende Übermalung wirklich
frei sind. Neugierige erfahren hier einiges über Leinöl
und Pigmente. Für schon mit dem Pinsel Wedelnde wird es
aber auch mit fertig zu erwerbenden Malplatten und
Tubenfarben erklärt. Und den alten Meistern wird sogar
noch ein Schnippchen geschlagen; für die Weißhöhung,
die den eigentlichen 'altmeisterlichen' Teil des ganzen
Prozesses darstellt, verwendet der Maler eine moderne,
schnelltrocknende Alkydfarbe. Und wer nach -
möglicherweise eigenen - Fotos arbeiten möchte:
herzlich gern. Denn mit dem Herzen sollten wir schon
dabei sein bei diesem abschließenden, farbgebenden und
höchst persönlichen Vorgang der Übermalung. Hier
läßt sich der Maler alle Zeit, uns mit all seinen
verschiedenen Pinseln und Mischungen und auch Kniffen aus
langen Praxisjahren teilhaben zu lassen an dem Wunder der
Bildfindung. Und dieses Wort ist hier wirklich
angebracht, wenn wir sehen, mit welcher Zuneigung,
welcher kulinarischen Freude und klug auswählender
Beschaulichkeit der Farbe schließlich ihr Licht
aufgesetzt wird. Und auch der ewige Primaner wird
überrascht sein, wie der alte Fuchs, nachdem er durchs
Revier gestreift ist, am Ende selbst, wenn alles gut
steht, mit der Gans zur Hochzeit eilt - da dürfen auch
schon mal die Federn fliegen, wenn der Könner dann auf
dem Parkett sein Alla Prima zaubert.
Alle seine Geheimnisse verrät uns Lienhard Pallast
vielleicht nicht. Aber jeder, der sein eigenes Geheimnis
finden möchte, bekommt hier reichlich Futter. Übrigens
- ich selbst habe noch nie an einem Bankett, das mit dem
Augenschmaus ja auch der Seele und dem Geist Nahrung
geben möchte, derart preiswert geschlemmt.
Lienhard Pallast:
- Malen geht ganz anders als Malen; ein Schulungs-Video
für alte Maltechnik.
- Altmeisterlich malen - geht das heutzutage überhaupt
noch?
- Ölmalerei in alter Technik - meine Praxis.
Alle im Lienhard Pallast Verlag, Stöckerfeld 7, 53773
Hennef.
Rezensent:
Dr. Volker Erbes
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Verkaufspreis: 23,00 Euro
Allgemeine
Hinweise:
Spieldauer 90 Minuten
ISBN-Nummer:
3-935238-08-8
Abspielformat: PAL Fernsehstandard 720x576, Format 16:9
Farbe, Stereo.
Die Aufnahme wurde in HDV durchgeführt, und nativ
geschnitten, so daß keine Qualitätseinbußen mindernd
wirkten und eines Tages beim Vorliegen der neuen
HDTV-Spezifikationen sogar kleine Kinosäle bespielt
werden könnten. Aber bis dahin wird es voraussichtlich
noch etwas dauern.
Beigefügt
ist in der DVD-Schatulle das originale Rosenfoto, nach
dem das Übungsbild - mit vielen Kommentaren - vorgemalt
wurde. Beigefügt sind auch Beschreibungen zur
Kapitelauswahl und Farbtheorie der
"Schmutzfarben".
Bestellungen
über den Buchhandel oder, wenn eine Buchhandlung
vorgibt, die DVD gebe es überhaupt nicht (ist schon
mehrfach geschehen - hier spielt die Bequemlichkeit
mancher Buchhändler eine Rolle!), am schnellsten beim
Verlag (allgemein gegen Rechnung, portofrei):
Lienhard Pallast Verlag,
Stöckerfeld 7,
53773 Hennef
Tel und
FAX: (0 22 44) 58 63
Mail: lienhard@pallast-verlag.de
___________________________________________________________
Und hier noch einige Kritiken,
verfertigt von Käufern dieses Videos:
Ich muss ihnen sagen, dass ich Ihnen zutiefst dankbar bin
für ihre absolut geniale Aufschlüsselung und
Vermittlung der altmeisterlichen Technik der Ölmalerei.
Ich fühle mich in meinem Schaffen durch Ihre Arbeit
bestätigt und unterstützt und sie stellt in meiner
Maltechnik den wichtigsten Meilenstein dar.
Ich habe gestern ein Selbstporträt begonnen, das ich
ganz nach ihren Anweisungen male. Ich bin so begeistert
von dieser Technik und verstehe, was sie für grandiose
Möglichkeiten in sich birgt. Ich glaube es gibt nicht
viele Menschen, die die Tragweite ihrer Aussage voll
verstehen.
Analog dazu könnte man sagen, die meisten Menschen und
Maler sind oberflächlich in ihrem Wesen so wie in ihrer
Malerei. Sie geben mir mit Ihren Erkenntnissen die
Möglichkeit, meine innere Tiefe auch in meinen Werken
widerspiegeln zu lassen.
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In der Zwischenzeit habe ich mir die DVD angeschaut und
bin begeistert! Viele der Fragen, die ich zur Ölmalerei
hatte, wurden mir beantwortet. Auch die vielen Tipps, die
man bei der Malerei beachten sollte, finde ich sehr gut.
Bisher habe ich die Bilder nach Gefühl gemalt und es war
meistens Primamalerei. Ich finde aber, dass diese Technik
eher etwas für fortgeschrittene Maler ist. Ich bin
ständig "umhergeirrt", auf der Suche nach
Antworten und Kunstlehrern (die leider viele Fragen nicht
beantworten konnten). Dadurch kommt man in der
Entwicklung nur sehr langsam voran.
Ich danke Ihnen daher für die Arbeit, die sie sich mit
den Büchern und der DVD gemacht haben. Und freue mich
darauf, die von Ihnen vorgestellte altmeisterliche
Technik endlich auszuprobieren.
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... ich gratuliere ganz herzlichst zu Ihrer
bahnbrechenden Arbeit!!!!!!!!!!!!
Ihre DVD ist Ihnen ganz hervorragend gelungen, ich denke,
sie werden damit sehr bekannt werden und noch viel Erfolg
damit haben. Es ist so einfach, wie sie das alles
demonstrieren, und die Wirkung absolut verblüffend und
überaus beeindruckend.
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Ich habe die DVD eben gesehen, ich bin platt, sprachlos,
wie verzaubert, und ich habe in 90 Minuten mehr dazu
gelernt als in den letzten 11 Jahren, in denen ich
Leinwände beschmiere. Also ich kann nur jedem empfehlen,
sich das anzusehen, ach was sag ich da empfehlen, ich
sehe es als Pflichtlektüre. Herr Pallast, herzlichen
Dank für dieses einmalige Werk!
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Ich muß sagen, ich bin begeistert! Ich kann meine Freude
gar nicht in Worte fassen! Das Video ist so aufschluß-
und hilfreich! Respekt vor Ihrer Arbeit! Genau so etwas
hatte ich gesucht! Bin gespannt auf die Bücher ...
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Ich hab die DVD auch bestellt und sie heute schon
erhalten, ich bin ganz begeistert und fasziniert, ich
habe heute so viel dazu gelernt. Ich kann sie absolut
weiter empfehlen. Ich wusste ja, dass ich meine
"Maltechnik", die ja eigentlich bisher nur
Gepinsel war, gründlich überdenken muss, aber jetzt hab
ich mal einen Leitfaden, einen Anhaltspunkt das
umzusetzen, und ich freue mich drauf.
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Hallo,
ich habe nun auch meine DVD bekommen und muß sagen, dass
sie total genial ist. Viele Begriffe habe ich schon oft
gehört, könnte aber nichts wirklich mit anfangen. Ich
finde, es sollte ruhig mehr Videos solcher Art geben ....
Herr Pallast, wann kommt das nächste ??
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... ich danke herzlichst für die Zusendung der DVD. Ich
gratuliere Ihnen zu dieser Arbeit, die überaus gelungen
ist. Die Hauptaussage kommt klar und für jeden
verständlich rüber und bietet eine solide Grundlage
für altmeisterliche Maltechnik. Besonders interessant
finde ich, Ihnen beim Malen selber über die Schulter zu
schauen und zu erleben, wie dieses Bild entsteht und
immer besser wird. Dieser Lehrgang ist überaus
einprägsam und sehr einfach nachzuvollziehen. Ich hätte
mir sehr viel Umwege erspart, hätte es diese DVD schon
viel früher gegeben. Ich wünsche Ihnen einen ganz
großen Erfolg, sie haben damit einen ganz wesentlichen
Beitrag zum Verständnis altmeisterlicher Techniken und
deren Umsetzung geleistet. Alles Liebe weiterhin und
mögen dieser DVD noch weitere folgen!
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Ich habe mir seine Seiten mal betrachtet und finde es
interessant, wie er bei der Portraitmalerei auf rotem
Grund erst die Weisstöne und anschliessend die Farben
aufbringt. So habe ich es noch in keinem Buch gesehen.
Muss ich mir merken und habe seine Seite in meine
Favoritenliste gesetzt.
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Es interessiert mich, wie andere malen und welche Tricks
sie anwenden. Zusehen wie sie mischen. Wenn ich die Zeit
hätte, würde ich den ganzen Tag bei einem Maler daneben
stehen und zusehen, was er macht. Doch diese Zeit ist mir
nicht gegönnt. Drum nehme ich auch mit Videos vorlieb
und versuche, auf diese Art zu lernen. Da muss ich schon
mal tiefer in die Tasche greifen!
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... ich habe von Herrn Pallast vor einiger Zeit schon
zwei Bücher gekauft. Die heißen "Altmeisterlich
malen, geht das heutzutage überhaupt noch?" und
"Olmalerei in alter Technik - meine Praxis". Da
es die Bücher damals nirgends gab, hatte ich ihm
geschrieben und sie per Rechnung bekommen. Er hat wohl
einen Eigenverlag. Wer sich für alte Techniken
interessiert, dem kann man die Sachen von Herrn Pallast
wirklich sehr empfehlen. Das zweite Buch handelt davon.
Vor allem die Technik der Weißhöhung wird sehr genau
erklärt, und was das Besondere ist, Herr Pallast setzt
auch moderne Mittel wie Acryl und Alkydharz ein und
versucht sie in die altmeisterliche Arbeitsweise zu
integrieren. Bin mir sicher, daß die DVD auch hält was
sie verspricht. Ich werde sie mir auch zu Weihnachten
wünschen.
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Sie haben was Großes geschaffen - Danke!
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... tja was soll ich sagen.......eine angenehme Stimme
führt in eine Maltechnik ein, mit der ich bisher
eigentlich recht wenig anfangen konnte. Diese DVD ist
wohl eins der besten Lehrvideos, die ich je in den
Fingern hatte. Weißhöhung ... eine Technik, die jeder
einmal versucht haben sollte, nur wo kann man das richtig
sehen oder wie bringt man sich sowas selbst bei? Leute
mit dieser DVD habt Ihr ein Werkzeug an der Hand das
seines Gleichen sucht.
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Ihre DVD hat meine Vorstellung, wie Malerei für mich
richtig ist, komplett bestätigt und ich bin sehr froh
darüber! Es erspart mir, Umwege zu machen, die nicht
notwendig sind.
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ach Sie wissen es gar nicht Hr. Pallast. Ihre DVD hält
einige Foren ganz schön auf Trab. Wird wild danach
gemalt, auch wenn nicht immer dieses Rosenbild.
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Aus Zeitgründen konnte ich sie mir bisher noch nicht
genau ansehen, doch was ich auf die schnelle sah, hat
mich sehr begeistert. Ich danke Ihnen, dass Sie uns durch
diese DVD Einblick in Ihre Malerei ermöglichen.
Besonders freue ich mich darauf, dieses selbst auch
auszuprobieren.
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Was mir seeeehr positiv aufgefallen ist:
Die einzelnen Erkenntnisse werden in aller Ruhe
hergeleitet und auch ausgiebig erläutert. Das gibt einem
tatsächlich die Möglichkeit, mitzudenken. Bravo! Dem
interessierten Betrachter wird die Möglichkeit gegeben,
all dem zu folgen und man wird trotzdem hinreichend
beeindruckt, von dem, was man zu sehen bekommt. Alle
Achtung Herr Pallast!
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Ach ja. Was ich noch sagen wollte. Die Ruhe mit der
gearbeitet wird und wie es erklärt wird, unbedingt
beibehalten.
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Ja es ist so, in Ihrer DVD ist so ziemlich alles an
Grundgesetzen der Malerei enthalten, was man vorerst
braucht. Das Spiel mit Scharf und Unscharf",
mit kalt und warm", Dunkelheiten
lasieren unter Abwesenheit von Weiß",
pastoser Auftrag der Helligkeiten",
"Grobheiten" die das Bild interessant gestalten
- und das alles schön vorgekaut, so daß es jeder
verstehen muss.
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Ich war von der ersten DVD so begeistert, das ich die
nächste garantiert auch bestellen werde.
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Ich denke, auch wenn man letztendlich bei seinen
Tubenfarben bleibt, eine lehrreiche Sache sind die
Pigmente allemal, ich möchte auf alle Fälle auch mal
Farben anreiben, nur schon fürs Gefühl.
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Ich find den Preis übrigens auch mehr als gerechfertigt,
ich muss ja auch immer schauen, aber das ist jeden Cent
wert.
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Auch ich bin total beeindruckt von der leichten und
lockeren Art, wie Sie komplexe Sachverhalte ganz einfach
in Ihrer DVD rübergebracht haben. Ich denke, diese DVD
hat mir sehr viel gebracht, denn auch ich habe diese
typischen Anfängerfehler gemacht, und versucht immer mit
viel Feinarbeit in fast jedem Bereich meiner Bilder zu
arbeiten, ganz vergessen, dass die menschliche
Wahrnehmung nur einen Teil davon aufnehmen kann. Nun
werde ich Dank Ihnen viel mehr das Grobe miteinsetzen bei
der Umsetzung meiner Bilder.
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... nach erster Ansicht der DVD und des Buches bin ich
begeistert.
Ihre präzisen Ausführungen im Buch wie in der DVD fand
ich bisher in keiner anderen Literatur bzw. bildlichen
Darstellung. Herzlichen Dank dass Sie an Ihrem Wissen
teilhaben lassen.
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... vielen Dank für die schnelle Zusendung der DVD
"Malen geht ganz anders als Malen" - ich bin
BEGEISTERT!!!!!! Ich finde es toll, dass Sie überhaupt
so eine DVD gemacht haben und kann mich dem Lob Ihrer
anderen Fans nur anschließen!!!!! Wirklich toll
gelungen!!!
(Ich habe mir die DVD am Tag, als ich sie bekommen habe
gleich 2x angesehen, und heute werde ich sie wieder
anschauen!!)
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Heute
ist die DVD (ganz unkompliziert) eingetroffen und ich bin
noch ganz fasziniert, hab gerade megaviel gelernt, es war
wirklich super Interessant, lehrreich und empfehlenswert.
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Hier
folgt eine weitere Rezension:
»Malen
geht ganz anders als Malen«
Hinter diesem vielsagenden Titel verbirgt sich ein
eineinhalbstündiges Schulungs-Video auf DVD für
altmeisterliche Maltechnik des Malers Lienhard Pallast.
Zu Beginn seines Filmes gewährt der Künstler einen
Blick in sein Atelier, indem er zunächst in einer
Schritt-für-Schritt-Anleitung in fünf Kapiteln, die als
Sprungmarken abrufbar sind, interessierte Maler mit den
unabdingbaren Vorbereitungen für ein später adäquates
Malergebnis, der vollständigen Herstellung eines
Ölgemäldes, vertraut macht.
Im Zentrum seiner theoretischen Überlegungen, die immer
wieder im Bild anschaulich und verständlich dokumentiert
werden, stehen die unterschiedlichsten Farbpigmente in
pulverisierter Form sowie deren Zubereitung, die mit
Hilfe der Anmischproben ausprobiert und überprüft
werden können. Leinöl aus eigener Herstellung in einer
Ölpresse wird hierfür verwendet; Fertigplatten werden
durch eine weiß leuchtende Grundierung für ihre
eigentliche Bearbeitung vorbereitet. Wie wichtig Lienhard
Pallast gerade die Verwendung von Leinöl bei der
Herstellung von Farben ist, äußert der Künstler selbst
mit folgenden Worten: »Wer kein gutes Leinöl hat, kann
nicht malen«.
Neben diesen ersten grundlegenden Arbeitsschritten, die
für spätere erfolgreiche Malergebnisse wichtig und
überaus notwendig sind und deshalb auch breiten Raum in
Bild und Ton auf dieser DVD einnehmen, läßt der
Künstler eigene Erfahrungen und Erlebnisse mit der
Malerei einfließen. Seine Vorliebe fürs Zeichnen begann
bereits im Alter von vier Jahren und ließ ihn bis heute
nicht los. Anfängermotive, wie die obligatorischen
Landschaften und Stilleben verschiedenster Couleur
prägten seine traditionelle Sicht der Malerei, die er
ohne Lehrer und fundierte Kenntnisse ausübte. Obwohl
sein erstes Porträt danebenging, warf er es nicht weg,
sondern bewahrte es auf. Seine Suche nach lohnenswerten
Motiven unterstützte Lienhard Pallast mit dem Kauf eines
Fotoapparates. Für den Künstler steht es in seiner
Arbeitsphilosophie an erster Stelle, daß eine gute
Begründung für das, was gemalt werden soll, das
Wichtigste an der Kunst ist.
Neben dem für ihn so unentbehrlichen Fotoapparat wurde
für die Weiterentwicklung des Künstlers die Lektüre
des Buches von Max Doerner mit dem Titel »Malmaterial
und seine Verwendung im Bilde« ausschlaggebend, dessen
Thematisierung der Unter- und Übermalung für Lienhard
Pallast zur nachahmenswerten Anregung wurde. Dem
Künstler selbst leuchtete es zunehmend ein, daß die von
den alten Meistern praktizierte Einfachheit bewährter
Farbrezepturen weiterzuführen sei. Besonders die in der
alten Maltechnik so wichtige Frage nach der Herstellung
von durchscheinenden Farben, den sogenannten Lasuren,
sowie einer prägnanten Licht- und Schattendarstellung
rückte desweiteren in das Zentrum von Lienhard Pallasts
Kunstbetrachtungen.
Nach diesen überwiegend theoretischen Erläuterungen und
Anmerkungen widmet sich der Künstler dem eigentlichen
Feld: der praktischen Umsetzung der vorab angeschnittenen
Problematiken. Eine erwähnenswerte und wichtige
Besonderheit dieser DVD ist Lienhard Pallasts Blick auf
die Verwendung von Tubenölfarben während des Vormalens,
mit der für den interessierten Maler eine
kostengünstige Möglichkeit eröffnet wird, diese
Maltechnik ebenfalls einmal auszuprobieren, ohne sich
selbst gleich einen umfangreichen Vorrat an Farbpigmenten
anschaffen zu müssen.
Zuallererst ist es zum Ausprobieren altmeisterlicher
Techniken unabdingbar, sich ein geeignetes Motiv als
Vorlage für dieses Vorhaben auszusuchen. Anhand einer
Fotografie, in dessen Mittelpunkt drei Rosen in floralem
Umfeld stehen, deutet Lienhard Pallast mit
Bleistiftlinien, die er mit Silberstift nachzeichnet, die
Umrisse der Blüten auf einer Fertigplatte an, um dann in
einem zweiten Schritt die farbige Flächentönung, die
Imprimitur, mit Acrylfarbe, einem Schwämmchen und einem
Farbpigment, dem »Goldocker« vorzunehmen. Hierbei
sollte die Grundierung der Fertigplatte durch die
Pigmentfarbe eine verbindende farbliche Harmonie
ausstrahlen. Mit einem Föhn wird die Goldtongrundierung
getrocknet; danach wird eine zweite Acrylschicht auf die
Platte aufgetragen. Besonderes Augenmerk erfährt in der
praktischen Umsetzung der Weißauftrag auf die
Fertigplatte, wobei die Weißhöhung der drei Rosen wie
auch des Hintergrundes detailliert gezeigt wird. Der
interessierte Kunstfreund kann Lienhard Pallast beim
Malprozeß quasi über die Schulter schauen und
Vorgehensweise, Pinselführung und Pinselduktus
kennenlernen und studieren. Durch die akribisch
vorgeführte Weißhöhung innerhalb des Bildes werden
harte und sanfte Begrenzungen sichtbar und durch den
kräftigeren wie auch dezenteren Weißauftrag des
Hintergrundes und der Details die Arbeit für die
Übermalung vorbereitet.
Nun wendet sich der Künstler in einem weiteren Schritt
dem A und O altmeisterlicher Malerei zu: den
durchscheinenden Farben, den Lasuren. Die Rosenblüten,
die auch in der Fotografie hervorstachen, werden farbig
mit Lasuren ausgemalt. Dabei ist es wichtig, anfangs
tiefe Dunkelheiten innerhalb der Rosen zu vermeiden;
diese werden erst später vertieft. Die eigentlichen
farbigen Schatten entstehen erst im Auge des Betrachters.
Bereits in diesem Arbeitsschritt schon zu schwer
erscheinende Farbflächen werden nach kurzer
Antrocknungszeit wieder leicht ausgewischt.
Um das Motiv und dessen Stellen der Helligkeit
akzentuiert in Szene zu setzen, werden bei der
Übermalung des Bildes den Farben Lichter mit kräftigen
Weißausmischungen aufgesetzt. Da die altmeisterliche
Malerei bekanntlich durch ihre Gegensätze lebt,
verstärkt auch Lienhard Pallast die Wirkung seines
Bildes durch die Verwendung harter Konturen, die in
harmonischem Kontrast zu den sanften Flächenanteilen im
Bild stehen. Mit der farbigen Ausmalung des Hintergrundes
beschließt der Künstler seine Arbeit an diesem
Ölgemälde, das er innerhalb von drei Wochen
fertiggestellt hat. Um das Motiv an der Wand am Besten
zur Geltung kommen zu lassen, empfiehlt er, schon ein
Bild einer Größe von 50 mal 60 cm in relativer
Grobmalerei" anzulegen, weil erfahrungsgemäß
ein Betrachterabstand von zwei Metern und mehr gegeben
ist und Grobmalerei dann annähernd wie Feinmalerei
wirkt.
Somit entsteht schlußendlich ein Ergebnis, das durch
seine ausführliche und in ruhigem Ton vorgetragenen und
anschaulich in Bildern dokumentierten Vorgehensweise,
dezent mit eigens dafür komponierter Musik unterlegt,
anspricht. Gerade die Kombination aus gesprochenen
Erläuterungen und visueller Anschauung ermöglicht es
dem an Techniken und Anleitungen interessierten Maler
Ideen und Anregungen für seine eigenen Vorgehensweisen,
seine eigene Kreativität und sein eigenes Schaffen an
die Hand zu geben. Dies ist auch als großer Vorteil
gegenüber einer reinen Beschreibung in einem Buch
anzusehen.
Da in den 90 Minuten dieser DVD noch längst nicht alles
zur Sprache kommen konnte, erwägt Lienhard Pallast in
einer zweiten DVD, die noch folgen soll, die
Pigmentmalerei einer näheren Betrachtung zu unterziehen,
eröffnet sie doch noch wesentlich größere
Möglichkeiten innerhalb des Feldes der Ölmalerei. Daß
diese altmeisterliche Maltechnik wiederum ganz eigene
Anforderungen und Feinheiten stellt, steht außer Frage.
Die DVD »Malen geht ganz anders als Malen« ist zum
Preis von 23 beim Verlag Lienhard Pallast,
Stöckerfeld 7, 53773 Hennef sowie bei Buchhandlungen
unter der ISBN-Nummer 3-935238-08-8 erhältlich. Zur Zeit
läuft diese DVD auf dem System PAL Fernsehstandard 720
mal 576 (Ursprung: HDV; Auslieferung auf HDTV ist erst
später möglich).
Dr. Ricarda Gilbert
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