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Zur Statistik Am 29.10.2006 wurde der halbmillionste Seitenabruf gezählt (genau: 503.447 Stück)

 

Letzte Änderung dieser Seite am 14.01.2008

Anmerkungen zum Malfilm "Malen geht ganz anders als Malen"

Hier eine Rezension aus März 2006

WIE MALEN GEHT

Zu einem frisch ans Werk gehenden Lehr-Video der alten Schule.

Was war das Geheimnis der alten Meister? Wer heute malen will, dem wird in allerhand Büchern und Kursen gezeigt, daß er das eigentlich gar nicht mehr lernen muß - sondern schon kann. Und daß er es nur ordentlich fließen lassen müsse, am besten doch unbekümmert und aus diesen großen Gebinden aus Weichplastik, die dem 'Vielverwender', als der er denn richtig auch bezeichnet wird, inzwischen preiswert zur Verfügung stehen. Aber: Ölmalerei ging schon immer etwas anders. Und auch im Parallelkurs hat sich die Einsicht durchgesetzt, daß modernes Malen alles andere als einfach ist. 'Alla prima' erfreut meistens nur die Hersteller vor und hinter der Leinwand. Denn gerade der spontane Gestus dieses Malens, die Farben einfach nach Gusto auf die Leinwand zu bringen, hat seine Tücken: Er frißt zumeist die schönen Farben dieser Farben in seinem bunten Treiben selbst wieder auf. Ja, auch die Meister der Moderne seit Cezanne und van Gogh hatten ihr Geheimnis. Und wenn es auch nur darin bestand, daß sie ihre Feste auf der Leinwand ohne Untermalung feierten, so hatten sie doch den Vorzug, daß sie ihre Farben wie ihr eigenes Vermögen genau kannten und dieser scheinbar einfachen Technik, nämlich des 'Naß in Naß'-Malens, darum auch gewachsen waren.

Um so schöner, wenn Lienhard Pallast in seinem Lehrwerk jetzt zeigt, daß altmeisterlich und zugleich modern zu malen keine Gegensätze sind. Nur muß man wissen, wo und wann man dies und jenes einzusetzen hat. Die Zeitlosigkeit seiner Darstellung zeigt sich bereits darin, daß er allem, was er uns vorführt, gebührend Zeit und Weile läßt. Wir erfahren, wie er selbst lange Jahre suchte und probte, wie zufällig Lehrer und Lehrbücher fand. Von der Malerei auch mal aus Verzweiflung ganz ließ, um zu fotografieren. Was dann auch wieder ein wichtiger Schritt zur Bildfindung war. Ausführlich bespricht er die Vorbereitungen, die nachher einen gesicherten und wirklich nur noch aufs Malen sich richtenden Mal-Vorgang gewährleisten. Das Präparieren des Bildträgers; die Imprimitur, die den Farbcharakter des Bildes bestimmt, seine Aura, wenn man so will; sodann die Untermalung, die das Bild komplett in Weißhöhung bestimmt, damit Kopf und Hand für die abschließende Übermalung wirklich frei sind. Neugierige erfahren hier einiges über Leinöl und Pigmente. Für schon mit dem Pinsel Wedelnde wird es aber auch mit fertig zu erwerbenden Malplatten und Tubenfarben erklärt. Und den alten Meistern wird sogar noch ein Schnippchen geschlagen; für die Weißhöhung, die den eigentlichen 'altmeisterlichen' Teil des ganzen Prozesses darstellt, verwendet der Maler eine moderne, schnelltrocknende Alkydfarbe. Und wer nach - möglicherweise eigenen - Fotos arbeiten möchte: herzlich gern. Denn mit dem Herzen sollten wir schon dabei sein bei diesem abschließenden, farbgebenden und höchst persönlichen Vorgang der Übermalung. Hier läßt sich der Maler alle Zeit, uns mit all seinen verschiedenen Pinseln und Mischungen und auch Kniffen aus langen Praxisjahren teilhaben zu lassen an dem Wunder der Bildfindung. Und dieses Wort ist hier wirklich angebracht, wenn wir sehen, mit welcher Zuneigung, welcher kulinarischen Freude und klug auswählender Beschaulichkeit der Farbe schließlich ihr Licht aufgesetzt wird. Und auch der ewige Primaner wird überrascht sein, wie der alte Fuchs, nachdem er durchs Revier gestreift ist, am Ende selbst, wenn alles gut steht, mit der Gans zur Hochzeit eilt - da dürfen auch schon mal die Federn fliegen, wenn der Könner dann auf dem Parkett sein Alla Prima zaubert.

Alle seine Geheimnisse verrät uns Lienhard Pallast vielleicht nicht. Aber jeder, der sein eigenes Geheimnis finden möchte, bekommt hier reichlich Futter. Übrigens - ich selbst habe noch nie an einem Bankett, das mit dem Augenschmaus ja auch der Seele und dem Geist Nahrung geben möchte, derart preiswert geschlemmt.

Lienhard Pallast:
- Malen geht ganz anders als Malen; ein Schulungs-Video für alte Maltechnik.
- Altmeisterlich malen - geht das heutzutage überhaupt noch?
- Ölmalerei in alter Technik - meine Praxis.
Alle im Lienhard Pallast Verlag, Stöckerfeld 7, 53773 Hennef.


Rezensent: Dr. Volker Erbes

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Verkaufspreis: 23,00 Euro

Allgemeine Hinweise:
Spieldauer 90 Minuten

ISBN-Nummer: 3-935238-08-8
Abspielformat: PAL Fernsehstandard 720x576, Format 16:9
Farbe, Stereo.

Die Aufnahme wurde in HDV durchgeführt, und nativ geschnitten, so daß keine Qualitätseinbußen mindernd wirkten und eines Tages beim Vorliegen der neuen HDTV-Spezifikationen sogar kleine Kinosäle bespielt werden könnten. Aber bis dahin wird es voraussichtlich noch etwas dauern.

Beigefügt ist in der DVD-Schatulle das originale Rosenfoto, nach dem das Übungsbild - mit vielen Kommentaren - vorgemalt wurde. Beigefügt sind auch Beschreibungen zur Kapitelauswahl und Farbtheorie der "Schmutzfarben".

Bestellungen über den Buchhandel oder, wenn eine Buchhandlung vorgibt, die DVD gebe es überhaupt nicht (ist schon mehrfach geschehen - hier spielt die Bequemlichkeit mancher Buchhändler eine Rolle!), am schnellsten beim Verlag (allgemein gegen Rechnung, portofrei):

Lienhard Pallast Verlag,
Stöckerfeld 7,
53773 Hennef

Tel und FAX: (0 22 44) 58 63
Mail:
lienhard@pallast-verlag.de
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Und hier noch einige Kritiken, verfertigt von Käufern dieses Videos:

Ich muss ihnen sagen, dass ich Ihnen zutiefst dankbar bin für ihre absolut geniale Aufschlüsselung und Vermittlung der altmeisterlichen Technik der Ölmalerei. Ich fühle mich in meinem Schaffen durch Ihre Arbeit bestätigt und unterstützt und sie stellt in meiner Maltechnik den wichtigsten Meilenstein dar.
Ich habe gestern ein Selbstporträt begonnen, das ich ganz nach ihren Anweisungen male. Ich bin so begeistert von dieser Technik und verstehe, was sie für grandiose Möglichkeiten in sich birgt. Ich glaube es gibt nicht viele Menschen, die die Tragweite ihrer Aussage voll verstehen.
Analog dazu könnte man sagen, die meisten Menschen und Maler sind oberflächlich in ihrem Wesen so wie in ihrer Malerei. Sie geben mir mit Ihren Erkenntnissen die Möglichkeit, meine innere Tiefe auch in meinen Werken widerspiegeln zu lassen.

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In der Zwischenzeit habe ich mir die DVD angeschaut und bin begeistert! Viele der Fragen, die ich zur Ölmalerei hatte, wurden mir beantwortet. Auch die vielen Tipps, die man bei der Malerei beachten sollte, finde ich sehr gut. Bisher habe ich die Bilder nach Gefühl gemalt und es war meistens Primamalerei. Ich finde aber, dass diese Technik eher etwas für fortgeschrittene Maler ist. Ich bin ständig "umhergeirrt", auf der Suche nach Antworten und Kunstlehrern (die leider viele Fragen nicht beantworten konnten). Dadurch kommt man in der Entwicklung nur sehr langsam voran.
Ich danke Ihnen daher für die Arbeit, die sie sich mit den Büchern und der DVD gemacht haben. Und freue mich darauf, die von Ihnen vorgestellte altmeisterliche Technik endlich auszuprobieren.

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... ich gratuliere ganz herzlichst zu Ihrer bahnbrechenden Arbeit!!!!!!!!!!!!
Ihre DVD ist Ihnen ganz hervorragend gelungen, ich denke, sie werden damit sehr bekannt werden und noch viel Erfolg damit haben. Es ist so einfach, wie sie das alles demonstrieren, und die Wirkung absolut verblüffend und überaus beeindruckend.
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Ich habe die DVD eben gesehen, ich bin platt, sprachlos, wie verzaubert, und ich habe in 90 Minuten mehr dazu gelernt als in den letzten 11 Jahren, in denen ich Leinwände beschmiere. Also ich kann nur jedem empfehlen, sich das anzusehen, ach was sag ich da empfehlen, ich sehe es als Pflichtlektüre. Herr Pallast, herzlichen Dank für dieses einmalige Werk!
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Ich muß sagen, ich bin begeistert! Ich kann meine Freude gar nicht in Worte fassen! Das Video ist so aufschluß- und hilfreich! Respekt vor Ihrer Arbeit! Genau so etwas hatte ich gesucht! Bin gespannt auf die Bücher ...
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Ich hab die DVD auch bestellt und sie heute schon erhalten, ich bin ganz begeistert und fasziniert, ich habe heute so viel dazu gelernt. Ich kann sie absolut weiter empfehlen. Ich wusste ja, dass ich meine "Maltechnik", die ja eigentlich bisher nur Gepinsel war, gründlich überdenken muss, aber jetzt hab ich mal einen Leitfaden, einen Anhaltspunkt das umzusetzen, und ich freue mich drauf.
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Hallo,
ich habe nun auch meine DVD bekommen und muß sagen, dass sie total genial ist. Viele Begriffe habe ich schon oft gehört, könnte aber nichts wirklich mit anfangen. Ich finde, es sollte ruhig mehr Videos solcher Art geben .... Herr Pallast, wann kommt das nächste ??
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... ich danke herzlichst für die Zusendung der DVD. Ich gratuliere Ihnen zu dieser Arbeit, die überaus gelungen ist. Die Hauptaussage kommt klar und für jeden verständlich rüber und bietet eine solide Grundlage für altmeisterliche Maltechnik. Besonders interessant finde ich, Ihnen beim Malen selber über die Schulter zu schauen und zu erleben, wie dieses Bild entsteht und immer besser wird. Dieser Lehrgang ist überaus einprägsam und sehr einfach nachzuvollziehen. Ich hätte mir sehr viel Umwege erspart, hätte es diese DVD schon viel früher gegeben. Ich wünsche Ihnen einen ganz großen Erfolg, sie haben damit einen ganz wesentlichen Beitrag zum Verständnis altmeisterlicher Techniken und deren Umsetzung geleistet. Alles Liebe weiterhin und mögen dieser DVD noch weitere folgen!
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Ich habe mir seine Seiten mal betrachtet und finde es interessant, wie er bei der Portraitmalerei auf rotem Grund erst die Weisstöne und anschliessend die Farben aufbringt. So habe ich es noch in keinem Buch gesehen. Muss ich mir merken und habe seine Seite in meine Favoritenliste gesetzt.
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Es interessiert mich, wie andere malen und welche Tricks sie anwenden. Zusehen wie sie mischen. Wenn ich die Zeit hätte, würde ich den ganzen Tag bei einem Maler daneben stehen und zusehen, was er macht. Doch diese Zeit ist mir nicht gegönnt. Drum nehme ich auch mit Videos vorlieb und versuche, auf diese Art zu lernen. Da muss ich schon mal tiefer in die Tasche greifen!
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... ich habe von Herrn Pallast vor einiger Zeit schon zwei Bücher gekauft. Die heißen "Altmeisterlich malen, geht das heutzutage überhaupt noch?" und "Olmalerei in alter Technik - meine Praxis". Da es die Bücher damals nirgends gab, hatte ich ihm geschrieben und sie per Rechnung bekommen. Er hat wohl einen Eigenverlag. Wer sich für alte Techniken interessiert, dem kann man die Sachen von Herrn Pallast wirklich sehr empfehlen. Das zweite Buch handelt davon. Vor allem die Technik der Weißhöhung wird sehr genau erklärt, und was das Besondere ist, Herr Pallast setzt auch moderne Mittel wie Acryl und Alkydharz ein und versucht sie in die altmeisterliche Arbeitsweise zu integrieren. Bin mir sicher, daß die DVD auch hält was sie verspricht. Ich werde sie mir auch zu Weihnachten wünschen.
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Sie haben was Großes geschaffen - Danke!
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... tja was soll ich sagen.......eine angenehme Stimme führt in eine Maltechnik ein, mit der ich bisher eigentlich recht wenig anfangen konnte. Diese DVD ist wohl eins der besten Lehrvideos, die ich je in den Fingern hatte. Weißhöhung ... eine Technik, die jeder einmal versucht haben sollte, nur wo kann man das richtig sehen oder wie bringt man sich sowas selbst bei? Leute mit dieser DVD habt Ihr ein Werkzeug an der Hand das seines Gleichen sucht.
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Ihre DVD hat meine Vorstellung, wie Malerei für mich richtig ist, komplett bestätigt und ich bin sehr froh darüber! Es erspart mir, Umwege zu machen, die nicht notwendig sind.
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ach Sie wissen es gar nicht Hr. Pallast. Ihre DVD hält einige Foren ganz schön auf Trab. Wird wild danach gemalt, auch wenn nicht immer dieses Rosenbild.
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Aus Zeitgründen konnte ich sie mir bisher noch nicht genau ansehen, doch was ich auf die schnelle sah, hat mich sehr begeistert. Ich danke Ihnen, dass Sie uns durch diese DVD Einblick in Ihre Malerei ermöglichen. Besonders freue ich mich darauf, dieses selbst auch auszuprobieren.
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Was mir seeeehr positiv aufgefallen ist:
Die einzelnen Erkenntnisse werden in aller Ruhe hergeleitet und auch ausgiebig erläutert. Das gibt einem tatsächlich die Möglichkeit, mitzudenken. Bravo! Dem interessierten Betrachter wird die Möglichkeit gegeben, all dem zu folgen und man wird trotzdem hinreichend beeindruckt, von dem, was man zu sehen bekommt. Alle Achtung Herr Pallast!
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Ach ja. Was ich noch sagen wollte. Die Ruhe mit der gearbeitet wird und wie es erklärt wird, unbedingt beibehalten.
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Ja es ist so, in Ihrer DVD ist so ziemlich alles an Grundgesetzen der Malerei enthalten, was man vorerst braucht. Das Spiel mit „Scharf und Unscharf", mit „kalt und warm", „Dunkelheiten lasieren unter Abwesenheit von Weiß", „pastoser Auftrag der Helligkeiten", "Grobheiten" die das Bild interessant gestalten - und das alles schön vorgekaut, so daß es jeder verstehen muss.
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Ich war von der ersten DVD so begeistert, das ich die nächste garantiert auch bestellen werde.
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Ich denke, auch wenn man letztendlich bei seinen Tubenfarben bleibt, eine lehrreiche Sache sind die Pigmente allemal, ich möchte auf alle Fälle auch mal Farben anreiben, nur schon fürs Gefühl.
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Ich find den Preis übrigens auch mehr als gerechfertigt, ich muss ja auch immer schauen, aber das ist jeden Cent wert.
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Auch ich bin total beeindruckt von der leichten und lockeren Art, wie Sie komplexe Sachverhalte ganz einfach in Ihrer DVD rübergebracht haben. Ich denke, diese DVD hat mir sehr viel gebracht, denn auch ich habe diese typischen Anfängerfehler gemacht, und versucht immer mit viel Feinarbeit in fast jedem Bereich meiner Bilder zu arbeiten, ganz vergessen, dass die menschliche Wahrnehmung nur einen Teil davon aufnehmen kann. Nun werde ich Dank Ihnen viel mehr das Grobe miteinsetzen bei der Umsetzung meiner Bilder.
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... nach erster Ansicht der DVD und des Buches bin ich begeistert.
Ihre präzisen Ausführungen im Buch wie in der DVD fand ich bisher in keiner anderen Literatur bzw. bildlichen Darstellung. Herzlichen Dank dass Sie an Ihrem Wissen teilhaben lassen.
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... vielen Dank für die schnelle Zusendung der DVD "Malen geht ganz anders als Malen" - ich bin BEGEISTERT!!!!!! Ich finde es toll, dass Sie überhaupt so eine DVD gemacht haben und kann mich dem Lob Ihrer anderen Fans nur anschließen!!!!! Wirklich toll gelungen!!!
(Ich habe mir die DVD am Tag, als ich sie bekommen habe gleich 2x angesehen, und heute werde ich sie wieder anschauen!!)

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Heute ist die DVD (ganz unkompliziert) eingetroffen und ich bin noch ganz fasziniert, hab gerade megaviel gelernt, es war wirklich super Interessant, lehrreich und empfehlenswert.
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Hier folgt eine weitere Rezension:

»Malen geht ganz anders als Malen«

Hinter diesem vielsagenden Titel verbirgt sich ein eineinhalbstündiges Schulungs-Video auf DVD für altmeisterliche Maltechnik des Malers Lienhard Pallast. Zu Beginn seines Filmes gewährt der Künstler einen Blick in sein Atelier, indem er zunächst in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung in fünf Kapiteln, die als Sprungmarken abrufbar sind, interessierte Maler mit den unabdingbaren Vorbereitungen für ein später adäquates Malergebnis, der vollständigen Herstellung eines Ölgemäldes, vertraut macht.

Im Zentrum seiner theoretischen Überlegungen, die immer wieder im Bild anschaulich und verständlich dokumentiert werden, stehen die unterschiedlichsten Farbpigmente in pulverisierter Form sowie deren Zubereitung, die mit Hilfe der Anmischproben ausprobiert und überprüft werden können. Leinöl aus eigener Herstellung in einer Ölpresse wird hierfür verwendet; Fertigplatten werden durch eine weiß leuchtende Grundierung für ihre eigentliche Bearbeitung vorbereitet. Wie wichtig Lienhard Pallast gerade die Verwendung von Leinöl bei der Herstellung von Farben ist, äußert der Künstler selbst mit folgenden Worten: »Wer kein gutes Leinöl hat, kann nicht malen«.

Neben diesen ersten grundlegenden Arbeitsschritten, die für spätere erfolgreiche Malergebnisse wichtig und überaus notwendig sind und deshalb auch breiten Raum in Bild und Ton auf dieser DVD einnehmen, läßt der Künstler eigene Erfahrungen und Erlebnisse mit der Malerei einfließen. Seine Vorliebe fürs Zeichnen begann bereits im Alter von vier Jahren und ließ ihn bis heute nicht los. Anfängermotive, wie die obligatorischen Landschaften und Stilleben verschiedenster Couleur prägten seine traditionelle Sicht der Malerei, die er ohne Lehrer und fundierte Kenntnisse ausübte. Obwohl sein erstes Porträt danebenging, warf er es nicht weg, sondern bewahrte es auf. Seine Suche nach lohnenswerten Motiven unterstützte Lienhard Pallast mit dem Kauf eines Fotoapparates. Für den Künstler steht es in seiner Arbeitsphilosophie an erster Stelle, daß eine gute Begründung für das, was gemalt werden soll, das Wichtigste an der Kunst ist.

Neben dem für ihn so unentbehrlichen Fotoapparat wurde für die Weiterentwicklung des Künstlers die Lektüre des Buches von Max Doerner mit dem Titel »Malmaterial und seine Verwendung im Bilde« ausschlaggebend, dessen Thematisierung der Unter- und Übermalung für Lienhard Pallast zur nachahmenswerten Anregung wurde. Dem Künstler selbst leuchtete es zunehmend ein, daß die von den alten Meistern praktizierte Einfachheit bewährter Farbrezepturen weiterzuführen sei. Besonders die in der alten Maltechnik so wichtige Frage nach der Herstellung von durchscheinenden Farben, den sogenannten Lasuren, sowie einer prägnanten Licht- und Schattendarstellung rückte desweiteren in das Zentrum von Lienhard Pallasts Kunstbetrachtungen.

Nach diesen überwiegend theoretischen Erläuterungen und Anmerkungen widmet sich der Künstler dem eigentlichen Feld: der praktischen Umsetzung der vorab angeschnittenen Problematiken. Eine erwähnenswerte und wichtige Besonderheit dieser DVD ist Lienhard Pallasts Blick auf die Verwendung von Tubenölfarben während des Vormalens, mit der für den interessierten Maler eine kostengünstige Möglichkeit eröffnet wird, diese Maltechnik ebenfalls einmal auszuprobieren, ohne sich selbst gleich einen umfangreichen Vorrat an Farbpigmenten anschaffen zu müssen.

Zuallererst ist es zum Ausprobieren altmeisterlicher Techniken unabdingbar, sich ein geeignetes Motiv als Vorlage für dieses Vorhaben auszusuchen. Anhand einer Fotografie, in dessen Mittelpunkt drei Rosen in floralem Umfeld stehen, deutet Lienhard Pallast mit Bleistiftlinien, die er mit Silberstift nachzeichnet, die Umrisse der Blüten auf einer Fertigplatte an, um dann in einem zweiten Schritt die farbige Flächentönung, die Imprimitur, mit Acrylfarbe, einem Schwämmchen und einem Farbpigment, dem »Goldocker« vorzunehmen. Hierbei sollte die Grundierung der Fertigplatte durch die Pigmentfarbe eine verbindende farbliche Harmonie ausstrahlen. Mit einem Föhn wird die Goldtongrundierung getrocknet; danach wird eine zweite Acrylschicht auf die Platte aufgetragen. Besonderes Augenmerk erfährt in der praktischen Umsetzung der Weißauftrag auf die Fertigplatte, wobei die Weißhöhung der drei Rosen wie auch des Hintergrundes detailliert gezeigt wird. Der interessierte Kunstfreund kann Lienhard Pallast beim Malprozeß quasi über die Schulter schauen und Vorgehensweise, Pinselführung und Pinselduktus kennenlernen und studieren. Durch die akribisch vorgeführte Weißhöhung innerhalb des Bildes werden harte und sanfte Begrenzungen sichtbar und durch den kräftigeren wie auch dezenteren Weißauftrag des Hintergrundes und der Details die Arbeit für die Übermalung vorbereitet.

Nun wendet sich der Künstler in einem weiteren Schritt dem A und O altmeisterlicher Malerei zu: den durchscheinenden Farben, den Lasuren. Die Rosenblüten, die auch in der Fotografie hervorstachen, werden farbig mit Lasuren ausgemalt. Dabei ist es wichtig, anfangs tiefe Dunkelheiten innerhalb der Rosen zu vermeiden; diese werden erst später vertieft. Die eigentlichen farbigen Schatten entstehen erst im Auge des Betrachters. Bereits in diesem Arbeitsschritt schon zu schwer erscheinende Farbflächen werden nach kurzer Antrocknungszeit wieder leicht ausgewischt.

Um das Motiv und dessen Stellen der Helligkeit akzentuiert in Szene zu setzen, werden bei der Übermalung des Bildes den Farben Lichter mit kräftigen Weißausmischungen aufgesetzt. Da die altmeisterliche Malerei bekanntlich durch ihre Gegensätze lebt, verstärkt auch Lienhard Pallast die Wirkung seines Bildes durch die Verwendung harter Konturen, die in harmonischem Kontrast zu den sanften Flächenanteilen im Bild stehen. Mit der farbigen Ausmalung des Hintergrundes beschließt der Künstler seine Arbeit an diesem Ölgemälde, das er innerhalb von drei Wochen fertiggestellt hat. Um das Motiv an der Wand am Besten zur Geltung kommen zu lassen, empfiehlt er, schon ein Bild einer Größe von 50 mal 60 cm in relativer „Grobmalerei" anzulegen, weil erfahrungsgemäß ein Betrachterabstand von zwei Metern und mehr gegeben ist und Grobmalerei dann annähernd wie Feinmalerei wirkt.

Somit entsteht schlußendlich ein Ergebnis, das durch seine ausführliche und in ruhigem Ton vorgetragenen und anschaulich in Bildern dokumentierten Vorgehensweise, dezent mit eigens dafür komponierter Musik unterlegt, anspricht. Gerade die Kombination aus gesprochenen Erläuterungen und visueller Anschauung ermöglicht es dem an Techniken und Anleitungen interessierten Maler Ideen und Anregungen für seine eigenen Vorgehensweisen, seine eigene Kreativität und sein eigenes Schaffen an die Hand zu geben. Dies ist auch als großer Vorteil gegenüber einer reinen Beschreibung in einem Buch anzusehen.

Da in den 90 Minuten dieser DVD noch längst nicht alles zur Sprache kommen konnte, erwägt Lienhard Pallast in einer zweiten DVD, die noch folgen soll, die Pigmentmalerei einer näheren Betrachtung zu unterziehen, eröffnet sie doch noch wesentlich größere Möglichkeiten innerhalb des Feldes der Ölmalerei. Daß diese altmeisterliche Maltechnik wiederum ganz eigene Anforderungen und Feinheiten stellt, steht außer Frage.

Die DVD »Malen geht ganz anders als Malen« ist zum Preis von 23 € beim Verlag Lienhard Pallast, Stöckerfeld 7, 53773 Hennef sowie bei Buchhandlungen unter der ISBN-Nummer 3-935238-08-8 erhältlich. Zur Zeit läuft diese DVD auf dem System PAL Fernsehstandard 720 mal 576 (Ursprung: HDV; Auslieferung auf HDTV ist erst später möglich).

Dr. Ricarda Gilbert

 

Zweites Malervideo auf DVD:


Eine weitere DVD, diesmal über ein Portrait, wurde hergestellt.

Es war mir erst in den letzten Monaten völlig klar geworden, daß in Maler-Diskussionsforen, die ich besucht habe, eins offensichtlich ist: Maler suchen neben "Kunst der Bildanlage" (Die Themen lauten: Motiv, Genauigkeit in der Abbildung, Farbenauswahl, Schärfe und Unschärfe, Perspektive und Sonstiges) ganz besonders Auskünfte über Maltechnik zu erlangen. Die Diskussionsbeiträge zeigen es. Darüber - so scheint es mir - wird der Maltechnik ein Stellenwert eingeräumt, der viel zu hoch angesetzt wird. Mehr noch, die "Kunst der Bildanlage und die Kunst der Bildgestaltung" (das sind die eigentlichen Künste des Malens ! ) sind in ihrer Wichtigkeit anscheinend noch garnicht ausreichend erkannt worden.

Sicher, fast alles an "reiner" Maltechnik läßt sich durch Bücher erlernen, aber die Malkunst selbst erfordert vermutlich immer das "Vormachen" durch einen Lehrer im Lehrer-Schüler-Gespräch, im weniger günstigen Fall, wenn es nicht anders geht, das "Vormachen" durch ein Unterrichts-Video, z. B. auf DVD. Sofern - wie in der Zuschrift erwähnt - praktische Ratschläge über Fleischtöne (Hauttöne) erwünscht sind, lassen sich solche Ratschläge guten Gewissens nicht über Bücher vermitteln. Ob das einleuchtet? Ich bin der Auffassung, daß es hier keine Alternative als das "Vormachen" sprich Vormalen gibt .

Seien wir hinsichtlich des Themas "Hauttöne" doch einmal ehrlich; immerhin gibt es bei Männern, Frauen und Kindern die unterschiedlichsten Hauttöne ("Fleischtöne"), die sich bekanntermaßen nach Wechsel in andere Lebensalter recht deutlich verändern. Darüber hinaus ist es ein großer Unterschied, welche Imprimiturfarbe genommen wird und ob die Gesichtsfarbe gerade von Tageslicht beschienen wird oder von Glühlampenlicht oder Neonlicht. Wenn ich an Tageslicht denke, so erkenne ich auch, daß die Haut morgens anders aussieht als mittags oder abends. Außerdem besitzen Chinesen allgemein betrachtet eine andere Hauttönung als Indianer, Mitteleuropäer, Bantu oder Aborigines. Fettige Haut ist ganz anders in den Licht- und Glanzwirkungen als trockene Haut. Es dürften ein paar hundert Variationen hierbei herauskommen. Und diese "klassifizierenden" Kriterien gelten nur für den einzigen sehr speziellen Fall, nämlich der Absicht des Malers, einen zu Portraitierenden möglichst "fotorealistisch naturgetreu" darstellen zu wollen. Das ist bereits die erste Einengung in der Ausführung von Portraits, für die es eigentlich keine künstlerische Erlaubnis in Form irgendeiner intelligenten Begründung gibt. Hinzu kommt folglich etwas Wichtigeres als die einfache Naturtreue, nämlich der persönliche Wunsch nach künstlerischer Darstellung - die bekanntermaßen keinerlei Rücksicht auf Naturtreue nimmt, sondern frech, provokant und produktiv bis zur völlig freien Farb- sowie Formenauswahl führt. Einer unserer modernen Künstler, der vor wenigen Jahren verstorbene großartige Horst Jansen, hat uns mit seinen Selbstportraits (besonders den farbigen und farbig getönten Radierungen) eine revolutionäre Lehre wie eine Leitlinie an die Hand gegeben !

Ich bin mir der angezeigten Auswahl von Schwierigkeiten bewußt und möchte - vielleicht ein wenig spät, aber nicht zu spät - im Verlauf des neuen Malervideos, ein Selbstportrait-Video, einiges vorführen.

Diese DVD ist am 30.11.2007 fertig geworden und trägt den Titel "Selbsportrait 2007".

Hier folgt ein Link auf die Seite zum Malerfilm 2 "Selbstportrait 2007".

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Lienhard Pallast