Allgemeine
Beschreibung / generally description

........Der Autor, Lienhard
Pallast,
geboren 1936, war ein typisches Vorkriegs-,
Kriegs- und Nachkriegskind. Seine lebensnahe Kenntnis der
damals üblichen Methoden der Menschenschinderei hat ihn
empfindsam werden lassen; er empört sich heutzutage noch
genauso wie früher, wenn sichtbar wird, daß Menschen
durch Menschen rücksichtslos bewirtschaftet werden.
1983 begann der Autor, sich endgültig Klarheit darüber
zu verschaffen, ob jede Bewirtschaftung des Menschen
durch den Menschen auf traditionellen
Handlungsgewohnheiten irgendwelcher Institutionen beruht.
Solche Institutionen hat er entdeckt. Deren Triebfeder
heißt Unterdrückung zum Zweck eigener Machtbegründung
und Machtverfestigung. Institutionen dieser Art sind kaum
durchschaubar, denn sie verbergen kriminelles Verhalten
höchst effektvoll hinter einem Glorienschein aus Moral
und Unfehlbarkeit. Außerdem gehen sie sehr geschickt
vor, weil sie sich zu mächtigen Kumpaneien
zusammenballen; Kumpaneien erhöhen erfahrungsgemäß die
Unangreifbarkeit der Kumpane, führen in der Praxis
weiterhin zur gesellschaftlich zugestandenen
Ehrenhaftigkeit, bewirken im Endeffekt sogar hohes
gesellschaftliches Ansehen, das unangreifbar scheint.
Höchstes gesellschaftliches Ansehen bewirkt folglich,
daß es gefährlich wird, diese Institutionen überhaupt
kritisierend anzugreifen.
Unmittelbarer Anlaß für seine Untersuchungen war 1983
der Kauf der hier abgebildeten antiquarischen Postkarte
von 1915 mit der Überschrift »Gottesgericht über die
Anstifter des Weltkriegs«.

In der ihm
eigenen Mischung aus gewollt treuherzigem Erzählstil,
treffsicherer Satire und harscher Überzeichnung, die bis
zum Sarkasmus geht, berichtet er über seine
Entdeckungen. Anderthalb Jahrzehnte hat er benötigt, die
notwendigen Fakten zu sammeln, Gesetzmäßigkeiten zu
beschreiben und Überlegungen anzustellen, die nicht
selten originell sind, Querdenker herausfordern,
Feindschaften provozieren und hoffentlich auch
Freundschaften begründen helfen. Über seine
Denkergebnisse berichtet dieses Buch.
Inhaltsverzeichnis
/ table of contents:
Vorwort
Kapitel 1: Ein paar Worte zur Gewalt
(oder: Was eine Postkarte bewirkte)
Kapitel 2: Das Original: Die
Abrahamsreligion Judentum (woher stammt Gottes O-Ton?)
Mit Abraham und Isaak begann es nicht
Keilschriftliche Rechtssammlungen (die Gesetze Mose - ein
alter Hut?)
Religiöser Rassismus und der Einmarsch zum Blitzkrieg
Kein schlechtes Leben?
Rassegesetzgebung - Fundament des Genozids
Kapitel 3: Die erste große Abspaltung,
das Christentum
Die Bergpredigt und ihre Grabbeigaben (Zensuren,
Streichkonzerte und Kuckuckseier)
1. Vom Töten (»Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner
geht hin«; das Anti-Kanonenfutter-Logion)
2. Von der Feindesliebe («Make love, not war«; das
Schwerter-zu-Pflugscharen-Logion)
3. Von der Vergeltung (»Nehmen ist seliger denn geben«;
das Anti-Zuschlag-Logion)
4. Vom Richten (»Jeder Kläger ist sein Richter«; das
Selbstgerechtigkeits- und -justizlogion)
5. Von der Gewaltlosigkeit (»Die Erde nur denen, die
nicht streiten«; das Menschheits-Überlebens-Logion)
6. Von der Ehescheidung (»To hire and to fire«; das
Emanzen-Logion)
7. Es gilt der Vorrang der Menschlichkeit vor den
Gesetzen (»Was zwischen den Zeilen steht.« Das noch
nicht verfaßte Anti-Dummheits-Logion)
Anmerkung zur Tempelreinigung
Was bleibt? Immer nur Gewaltlosigkeit?
Und wie war das mit den Sklaven?
Zusammenfassung
Ende klar, alles klar?
Gibt es eine neue Kirche, in der alles besser gemacht
wird?
Verfassung einer Neuen Kirche
Kapitel 4: Noch eine Abspaltung: Der
Islam
Kapitel 5: Religionspraxis in unserer
Zeit
Beispiele aus dem Bereich Judentum
Beispiele aus dem Bereich Christentum
Beispiele aus dem Bereich Islam
Ein abschließendes Wort zum Rassismus des AT
Kapitel 6: Der Staat
Unsere Staatsform »Sogenannte Demokratie«
Zur Konstruktion unseres Staats
1. Das Diätenchamäleon
2. Das Wiederwahlchamäleon
3. Das Amsesselklebenchamäleon
4. Das Endstufenchamäleon
Über Posten- und Pöstchenverteilung
Die Lobby (die Gewalt der heimlichen Gesetzgeber)
1. Zur Einführung
2. Die Lobby der Atomindustrie
3. Die Gewalt der chemischen Industrie im Bereich
Landwirtschaft
4. Gewerkschaften
Braunes Erbe, braune Altlasten
Der unselige Kriegsdienstzwang
Kapitel 7: Zur Psychologie
ausschlaggebender Phänomene
Einleitung
Vorsicht! Falle »Denkumleitung«!
Denkanstöße, die bewegen
Gedankenwelt, Gefühlswelt, und »gibt es eine kardinale
Verrücktheit?«
Mein Denkmodell »zuverlässiger Kirchgänger« und sein
gestörtes Input- und Outputverhalten
Was aber ist ein »Unordentliches Gehirn«?
Die Definition des Begriffs »Unordentliches Gehirn«
Klassifizierung und Zielsetzung Unordentlicher Gehirne
Unechtes, aber täuschend echtes Denkergebnis
Prototypen Unordentlicher Gehirne
Prototypen von Glücksgefühlen im missionarischen
Einsatz
Über die marktbeherrschende Stellung Unordentlicher
Gehirne und ihre Überwältigungsstrategien
Scheinreformer oder »Konkurrenz der Unordentlichen
Gehirne untereinander«
Kapitel 8: Welche bewährten Strategien
benutzen Unordentliche Gehirne zu ihrer
Expansionspolitik?
1. Her mit einem Führer!
2. Erhöht den Führer!
3. Verschleierung durch unverständliche Riten
4. Menschen wehrlos machen
4.1 Die Kette »Befehl und Gehorsam«
4.2 Einzelheiten zum Erziehungsverbrechen »Abraham und
Isaaks Opferung«
4.3 Einzelheiten zum Erziehungsverbrechen »Jesu
Opfertod«
4.4 Die Wirkung eines Glaubensbekenntnisses mit den
dazugehörenden Ausschlußbedingungen
5. Die finanzielle Absicherung Unordentlicher Gehirne
durch Klau von Volksvermögen
6. Die Absicherung der Herrschaft Unordentlicher Gehirne
durch Brutalisierung der Menschen
6.1 Brutalisierung ist Voraussetzung
6.2 Und wie wird zur Brutalität abgerichtet?
6.3 Brutalisierung durch Folterung
6.4 Das Interesse von Staat, Kirchen, Parteien und
Interessenverbänden (Lobby) an Brutalität in
Filmen/Fernsehen
7. Unordentliche Gehirne siegen in »gerechten« Kriegen
8. Unordentliche Gehirne strafen, wie und wo sie nur
können
9. Unordentliche Gehirne richten Kinder durch
Gehirnwäschen ab
10. Unordentliche Gehirne kontrollieren Sexual- und
Intimleben
11. Unordentliche Gehirne kommen mit rhetorischen
Meisterleistungen, aber absurden Inhalten daher
12. Und wie steht es mit dem § 218 des StGB und der
Bioethik-Konvention des Europarats?
12.1 Der § 218 des StGB
12.2 Wer darf noch getötet oder sonstwie »verbraucht«
werden?
12.3 Die Begriffe § 218, Töten und Menschenverbrauch;
eine untrennbare, aber notwendig zu untersuchende
Gemengelage
12.4 Vollendete Brutalisierung durch Gewöhnung an
»legalisierte« Tierfolter
13. Ein Ausweg aus einer Sackgasse: Anders als bisher
lehren und lernen
13.1 Richtiges Lehren und Lernen muß in jeder Hinsicht
gelernt werden
13.2 Akzeptables Lernen und die drei Buchstaben »L«
13.3 Die Tragödie mit dem Religionsunterricht
Nachwort
Zum Schluß noch eine Anmerkung
Kritiken / Pressestimmen / criticisms, press
reports
Bereits am 2. Ausstellungstag der
Internationalen Buchmesse Frankfurt 1998 erschien im
Internet, Mozartturm, diese Kritik:
»Buchmesse Besprechungen 13.10.98
116/98
»Lienhard Pallast bringt im Selbstverlag den
Paperback VOM GLOCKENKLANG ZUM KRIEGSGESANG. Eine
bitterböse Persiflage auf Religion vs. Krieg. Als
APPETITHAPPEN FÜR QUERDENKER ist das Werk bestens (!)
GEEIGNET, das OBERFAULE Konkordat zwischen Hitler und
Papst Pius zu beleuchten. Das Titelbild zeigt Hitler
neben Gott mit Soldat und Papst als
MARIONETTENFIGUR. Das Buch ist knallhart, nichts für
Leser, die ohne Hirn den Rosenkranz drehen.
Diese Lektüre ist so interessant, dass wir sie als
TOP-WEIHNACHTSGABE empfehlen !« Sebastian Tropp,
Redakteur, Darmstadt
Kölnische Rundschau (Rhein-Sieg-Rundschau) 9.
Jan. 1999
»Ursprung und Systematik der Gewalt im Alten
Testament gesucht; Querdenker fällt Urteil über Kirche
und Gewalt
kh Hennef ... Im Verlauf meines Lebens, ganz
besonders meiner Kindheit, wurde das, was ich als
persönliche Würde empfand, von Menschen ständig und
gröblichst verletzt, schreibt Pallast, und hebt an
anderer Stelle sich religiös gebende
Menschen sowie die römisch-katholische Kirche,
deren Dauer-Druckausübung in früheren Jahren er heute
als Verbrechen ansehe, als Schuldige hervor. Die
wachsende Empörung über die persönlichen Erfahrungen
gaben dem gebürtigen Kölner 1983 den Anstoß zu einer
15 Jahre dauernden Recherche über den Ursprung und die
Systematik von Gewalt, die er als Bewirtschaftung
des Menschen durch den Menschen definiert, die es
ganz wenigen Menschen ermögliche, an sehr vielen
Menschen zu verdienen, um Macht und Reichtum anzuhäufen.
... Ausgehend von einer Analyse des Alten Testaments und
der Abrahamsreligionen Christentum, Judentum und Islam
gelangt Pallast zu dem Schluß, daß der
Liebe Gott Mose ein völkerbedrohender und
ausrottender Gott ist, der dazu gebraucht werde,
die Menschen gehorsam zu machen und mithin zu
Bewirtschaftungszwecken verfügbar zu halten. ...
Dann erkannte ich die Kumpanei, die Staat und
Kirchen zum Eigennutz eingegangen waren und zum Nachteil
der Menschen ausübten, faßt der Autor im Nachwort
das Ergebnis seiner querdenkerischen
Forschungen zusammen.«
General-Anzeiger Bonn 13.04.99 (Wolfgang Pichler)
» ... In dem 270seitigen Werk faßt er
Judentum, Christentum und Islam unter dem Begriff
Abrahamsreligionen zusammen und geht mit
ihnen hart ins Gericht: Sie beruhten auf der drei- bis
viertausend Jahre alten Vorstellung eines autoritären,
gewalttätigen und gewaltverliebten Gottes, der Rache und
Vergeltung fordert und übt. Ein ungeheures
Potential, Menschen aggressiv zu machen und zu
halten, nennt Pallast das Alte Testament und hat
zahlreiche Textstellen zusammengetragen, die sich mit dem
Bild eines liebenden Gottes kaum vereinbaren
lassen. ... Die Diskussion mit den Zuhörern führt
Pallast bemerkenswert sachlich. Zur Vorbereitung seines
Buches hat er über 15 Jahre lang religiöse Schriften,
theologische und historische Literatur gelesen. Er
erweist sich als bewandert in Dogmatik und
Kirchengeschichte. Auf seine Thesen muß sich der Leser
vorurteilslos einlassen und mag sie dann billigen oder
ablehnen. Ein Wirrkopf ist Lienhard Pallast nicht. Sein
unkonventionelles Weltbild ist in sich geschlossen und
fundiert. Unsere Verhaltensregeln stammen noch aus
Babylon, sagt er zum Abschluß. Wir müssen
uns von ihnen lösen und beginnen, vernunftorientiert zu
denken. Das Allerwichtigste ist eine andere
Erziehung.«
Kölnische Rundschau (Rhein-Sieg-Rundschau)
30.03.99
kh Hennef ... Der Grünen-Stadtverordnete hatte
Passagen aus seinem kirchenkritischen Buch Vom
Glockenklang zum Kriegsgesang vorgelesen. Darin
rechnet der 62jährige mit den Amtskirchen
und dem Lieben Gott des Alten Testaments ab,
das nach seiner Auslegung völkischen Rassismus und
nachfolgenden Genozid als göttliche Gesetzgebung
befürwortet. Die Verquickung von Staat und Kirche
ist fürchterlich, meinte der Buchautor.
Kölner Stadt-Anzeiger (Rhein-Sieg-Anzeiger)
16.03.99 (Christian Hümmeler)
»Jugendgefährdende Schrift« Lienhard Pallast über das
Alte Testament und die Folgen
... Ein glänzendes Beispiel für diesen,
nach Pallasts Ansicht von der Obrigkeit
gewünschten Gehorsam, sei auch die
jugendgefährdende Schrift von der
Beinahe-Opferung Isaaks durch seinen Vater Abraham (aus
dem Buch Genesis). Aufrufe zum Kadavergehorsam finden
sich laut Pallast jedoch nicht nur im Alten Testament,
sondern auch in den Predigten und Schriften der deutschen
Bischöfe, bei denen er mit seinem gewagten Fazit
(Wessen Gewissen sich an Gott normiert, normiert
sich an einem Gott, der sich durch völkisch-religiösen
Rassismus und seinen angeordneten Genoziden
auszeichnet) nicht gerade auf Begeisterung stoßen
dürfte. Und hier zieht der Autor eine direkte Parallele
zum Nationalsozialismus: Im Dritten Reich nämlich
hätten die sich christlich nennenden Kirchen
den absoluten Gehorsam nachhaltig gefordert und dadurch
die Durchführung des Holocaust begünstigt ... «
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