"Heute ist wieder 1933"
Ein Offener Brief an den Präsidenten des
Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel
Hennef, den 12. Februar 2002
Sehr
geehrter Herr Spiegel,
dieses Bildzitat aus dem Kölner Stadt-Anzeiger vom
10./11. November 2001, den weihevollen Umzug der
Thora-Rollen in der wiederhergestellten jüdischen
Synagoge Dresdens illustrierend, nehme ich zum Anlaß,
nach reiflicher Überlegung hierzu in Form eines Offenen
Briefs, der an Sie gerichtet ist und im Internet
ausgestellt wird, einiges anmerken.
Würdevoll einherschreitende Ehrenträger tragen in einer
Prozession Thora-Rollen in der neuen Synagoge umher. Der
zugehörige Bildtext lautet auszugsweise:» ... Das beste
Mittel gegen Antisemitismus sei es, so Spiegel, Juden
persönlich zu kennen und über ihre Kultur Bescheid zu
wissen.«
Zugegeben, über die Kultur einer Religion Bescheid zu
wissen, hilft weiter. Dies heißt zuerst einmal, in der
Thora langsam und aufmerksam zu lesen. Ich hatte keine
Thora zur Hand, wohl aber ersatzweise und
uneingeschränkt brauchbar die fünf Bücher Mose (und
die Bücher Josua) des Alten Testaments aus einer heute
gebräuchlichen Bibelübersetzung, mit der ich mich
gewissenhaft beschäftigt habe. Vielleicht sind Sie in
der Lage, mir behilflich zu sein, meinen Konflikt, in den
ich geraten bin, aufzulösen.
Ich hatte mich eingangs gefragt:»Werden die
schriftlichen Aufzeichnungen des Alten Testaments der
Bibel (folglich auch der Thora), die in jeder
Buchhandlung zum Erwerb unzensiert bereitstehen, zu Recht
jüdische Kultur genannt, über die wir Bescheid wissen
müssen?«
Weiterhin habe ich mich gefragt, ob das, was die Juden
gegenwärtig in Israel mit den Palästinensern machen,
ebenfalls zu jüdischen Kultur gehört.
Meine Fragen darf ich mit einigen Anmerkungen aufbereiten
bzw. spezifizieren.
A) Zur Frage nach dem Kulturbegriff im Judentum:
1. Die Juden im alten Israel hatten ihre Schlacht- und
Brandopfer. Geopfert wurden die verschiedensten Tiere und
- sehr befremdlich - auch Menschen. Menschen als
Schlachtopfer (wie bzw. nach welchem Ritus wurden sie
geschlachtet?) galten als etwas Hochheiliges für den
Herrn. Jeder kann die zugehörige Passage in der Thora
nachlesen, und Sie werden sie kennen. Sind Sie der
Auffassung, daß ein Mensch, der für den Herrn
geschlachtet wurde, wirklich etwas Hochheiliges für den
Herrn war? Gehörten jene Menschenopfer zur jüdischen
Kultur, über die man Bescheid wissen muß?
2. Wie wir alle wissen, wurden auf der Verladerampe in
Auschwitz diejenigen jüdischen und sonstigen Opfer, die
als noch als arbeitsfähig - also verwendungs- oder sonst
noch einsatzfähig - angesehen wurden, von den als nicht
mehr arbeitsfähig angesehenen selektiert und direkt in
den Tod geschickt. Die verbrecherischen Nazis haben
jedoch die Selektion nicht erfunden, sondern der Herr,
der Mose die indirekte bis direkte Anweisung hierzu
erteilte (siehe Midianiterkrieg, Selektion der
Jungfrauen). Sie kennen die Thora und wissen ganz sicher
davon. Ich betrachte jede vergleichbare Selektion als
Verbrechen, ganz gleich, ob als göttliches oder
nationalsozialistisches. Ich betrachte Hitler, Eichmann,
Himmler und Konsorten als Verbrecher. Aus welchem Grund
sind der Herr und Mose in ihrem Selektionseifer keine
Verbrecher wie Hitler, Himmler und Eichmann, sondern
zählen zur jüdischen Kultur, über die man Bescheid
wissen muß?
3. Die Thora kennt sogenannte "Eheverbote". Die
Nazis haben ebenfalls ihre Eheverbote gehabt (Nürnberger
Rassegesetze im Rahmen einer sogenannten Rassehygiene);
es gab sie beispielsweise auch in der Südafrikanischen
Union. Sind »rassehygienische« Eheverbote der Nazis
Verbrechen und zählen im Gegensatz hierzu die Eheverbote
der Juden des alten Israels zur jüdischen Kultur, über
die man Bescheid wissen muß? Rechnen die modernen
»Ehehindernisse« sprich faktischen Eheverbote im
heutigen Israel ebenfalls zur jüdischen Kultur, über
die man Bescheid wissen muß?
4. In den Büchern Mose und besonders Josua ist
nachlesbar, daß die Juden des alten Israel wie am
Fließband eine »fremde« Stadt nach der anderen auf
göttliches Geheiß zerstörten und alle Einwohner dieser
Städte, die nicht der jüdischen Religion angehörten,
ausnahms- und gnadenlos töteten (umfassender Völkermord
durch Juden auf göttliches Geheiß). Die Nazis
(Wehrmacht, SS usw.) töteten beispielsweise im Osten
ähnlich dieser göttlich fundierten Tradition. Sortieren
Sie die Ausrottungsstrategie der Nazis in die dunkle Ecke
der Verbrechen des Völkermords und der Verbrechen gegen
die Menschlichkeit, dagegen die weitgehend ähnliche bis
übereinstimmende Ausrottungsstrategie der Juden des
alten Israel in irgendein helles Licht jüdischer und
göttlicher Kultur, über die man Bescheid wissen muß?
5. Die Auslöschung der Städte Sodom und Gomorra wurde
durch den Herrn beschlossen. Angeblich war die
Sündhaftigkeit aller Einwohner gegeben, vorzugsweise die
angebliche Sündhaftigkeit der Homosexualität. Inwiefern
sind religiöse Verklemmtheit und
spießbürgerlich-göttliche Moralvostellung Ausdruck
jüdischer Kultur, über die man Bescheid wissen muß?
6. Es läßt sich in der Thora nachlesen, und bereits im
Kindergarten wird unseren Kleinsten erzählt: Durch die
Sintflut wurde die Menschheit ausgerottet, bloß der
»gute und brave« Noah und die Seinen einschließlich
Pärchen aller Tiere blieben erhalten. Diese Story, in
der eine Arche die originelle Hauptrolle spielt, ermutigt
sogar heutzutage noch manch hohlköpfigen Einfaltspinsel,
auf Berggipfeln nach hölzernen Überresten dieser Arche
zu suchen! Sogar historisch-schauerliche Filmschinken
sowie billige Filmsequenzen der Werbeindustrie werden
heutzutage allen Ernstes zur Arche-Noah-Story gedreht.
Jüdische Vergangenheit befruchtet unentwegt unsere
Spaßgesellschaft.
Menschheits-Ausrottungsgrund per Sintflut (Overkill der
Menschheit) war angeblich die vollständige
Sündhaftigkeit der Weltbevölkerung. Welch ein
dümmlicher Gedanke! Daß die gesamte Menschheit sündig
gewesen sein soll, ist eine Skurrilität ersten Ranges
und hindert niemand daran, diese pittoreske
Sintflutgeschichte allen Heranwachsenden - spätestens ab
Kindergartenalter - nimmermüde vorzusetzen. Nach unserem
heutigen deutschen Rechtsverständnis würde theoretisch
eine vergleichbare Straftat nach § 220 a StGB offiziell
als Völkermord mit lebenslanger Freiheitsstrafe
geahndet, obwohl ich annehme, daß ein vernünftiger
Leitender Staatsanwalt im Strafprozeß auf geistige
Unzurechnungsfähigkeit Gottes hinsichtlich real
existierender krankhafter Vernichtungsmanie plädiert und
den Antrag, ihn in die Psychiatrie auf lebenslang
einzuweisen, gestellt hätte. Jeder Richter wäre dem
Antrag des Leitenden Staatsanwalts verständnisvoll
gefolgt.
Weshalb wird nun der Herr durch einen festlichen Umzug
der Thora-Rollen in einer Synagoge geehrt, aber jeder
gemeine Verbrecher in unserem Rechtsstaat ordnungsgemäß
abgeurteilt? Zählt die - noch vielfach in anderen
Thorastellen beobachtete - krankhafte Vernichtungsmanie
des Herrn zur jüdischen Kultur, über die man Bescheid
wissen müßte?
B) Zur Untersuchung des Begriffs Jüdische
Kultur" im modernen Israel:
Meine grundsätzliche Frage lautet: Ist das, was
gegenwärtig in Israel mit den Palästinensern gemacht
wird, jüdische Kultur?
Darf ich, der keinen Juden persönlich kennt, auf Ariel
Scharon, den gewählten israelischen
Ministerpräsidenten, verweisen, den ich ein wenig zu
kennen glaube? Den wir alle gut zu kennen glauben, weil
die internationalen Medien ihn spätestens seit Sabra und
Shatila als »Schlächter von Sabra und Shatila«
(wörtlich) beschrieben haben.
Ich darf mir erlauben, abzuschweifen. Was hätte es mir
eigentlich genützt, Papst Pius XII. persönlich
kennengelernt zu haben, der, obwohl er sich
Stellvertreter Christi auf Erden nannte und in Moral- und
Sittenlehre als unfehlbar bezeichnete, den furchtbaren
Judenmassenmord nicht mit aller Macht und allen
erdenklichen Mitteln verhindert hatte? Der 1933 als
Kardinalstaatssekretär Nuntius Pacelli dem damaligen
Reichskanzler Hitler eine glänzende Steilvorlage mit
Namen Reichskonkordat für im Nachhinein
reibungslos funktionierende Rassismusstrategie gegen die
Juden und weitere Minderheiten lieferte, so daß etwa 5
Millionen Juden völlig ungestört ermordet werden
konnten? Das Reichskonkordat war - nein, ist immer noch -
jenes alte, tiefbraune Nazigesetz, das die sich
christlich nennenden Amtskirchen Deutschlands mit viel
Geschick in unsere Nachkriegszeit zum eigenen
finanziellen Nutzen ohne jede Textänderung
hinübergerettet haben.
Nach K. H. Deschner (Kriminalgeschichte des Christentums,
erster Band) »kennen Theologen keine Scham«; wäre ein
Gespräch mit einem Juden, den ich kennenlernen würde,
überhaupt nützlich? Aus welchem Grund sollte ich noch
irgendeinen Juden persönlich kennenlernen, wenn ein in
der Weltöffentlichkeit berüchtigter Scharon offiziell
dafür steht, daß »jüdische Kultur der Gegenwart«
immer noch mit »Verbrechen gegen die Menschlichkeit«
gleichzusetzen ist?
Anläßlich seiner Europareise Anfang Juli 2001 hatte
Scharon Belgien gemieden, weil ihm dort die Verhaftung
wegen mitzuverantwortender Kriegsverbrechen (Sabra und
Shatila) drohte. Gehört ein Ministerpräsident Scharon,
der ein Gericht fürchtet, zur jüdischen Kultur, über
die man Bescheid wissen muß?
Vor kurzem sagte Scharon öffentlich, daß Arafat 1982
besser getötet worden wäre. Wenn ich daran denke, was
in den Thorarollen, die in der Synagoge feierlich
umhergetragen wurden, enthalten ist, bin ich verwundert,
daß die Welt erschrocken war und daß Scharon immer noch
so pingelig ist und nicht all das fordert, was Gott den
Juden als mosaisches Gesetz aufgegeben hatte. Bei der
Staatsgründung des heutigen Israel waren die Juden ja
auch nicht pingelig und stahlen den Palästinensern ihr
Land mit jenem historisch-religiösen Anspruch, der
prinzipiell in der Thora vermerkt ist. Ich komme hierauf
noch im einzelnen zurück.
Beispielsweise sollte Scharon göttliches Gebot nach dem
Buch Josua erfüllen und den Gaza-Streifen samt
Palästinensern plattmachen und danach das Land
heimführen ins Reich. So wie es Josua hinsichtlich
Jericho und vielen anderen erwähnten Städten nach
göttlichem Gebot vorgemacht hat. Plattmachen heißt,
nicht nur einfach bzw. stümperhaft palästinensische
Schiffe versenken oder einen Flughafen unbrauchbar machen
oder einen Fernseh- und Rundfunksender zerstören oder
ein paar Palästinenser gezielt und ohne
Gerichtsverfahren abschießen (ermorden!), sondern genau
so - wie Gott es damals befohlen hatte - alle
Palästinenser zusammentreiben, sie ermorden und alles,
was ihnen bis heute gehört, zerstören; danach kann ja
ein Wiederaufbau stattfinden. Ein Wiederaufbau exklusiv
und reserviert nur für jüdische Glaubensbrüder und
-schwestern. Auf diese Weise können mit Hilfe einer
biblischen Selektion sogar noch palästinensische Sklaven
gewonnen werden, so, wie Gott es in der Selektion des
Midianiterkrieges durchführen ließ.
Wie war das noch mit dieser ersten Selektion in der
umfangreichen Geschichte jüdischer Barbarei? Zitat aus
der Thora (Bibel 4Mose31,1, Kriegsbericht eines
»Bestrafungskrieges« der Israeliten gegen die
Midianiter):»Der Herr befahl Mose: "Bestrafe die
Midianiter für alles, was sie den Israeliten angetan
haben." ... Sie griffen die Midianiter an, wie der
Herr es Mose befohlen hatte, und töteten alle Männer.
... Die Frauen und Kinder nahmen sie gefangen, auch die
Viehherden und den ganzen übrigen Besitz der Midianiter
nahmen sie mit. Die Städte und Zeltlager verbrannten
sie. ... Mose, Eleasar und die Stammesoberhäuptlinge
gingen vor das Lager, um die Heimkehrenden zu empfangen.
Als Mose sie sah, wurde er zornig und sagte ... :
"Warum habt ihr die Frauen am Leben gelassen? ...
Tötet alle Gefangenen, Frauen wie Kinder, nur die
Mädchen, die noch unberührt sind, dürft ihr für euch
behalten."«
In der Übersetzung eines üblen Machwerks »Das Alte
Testament, unverschämt fromm neu erzählt«, das im
Buchhandel zum Kauf für tüdderige Deppen bereitsteht,
klingt diese Stelle wie folgt:
» ... Dann werden die Frauen und Kinder
zusammengetrieben und alles eingesackt, was irgendwie von
Wert ist. Zum Schluß verbrennen die Sieger die Städte
und Zeltdörfer und singen auf dem Rückweg. Als sie sich
dem Lager nähern und Mose die vielen erbeuteten
Weibsbilder sieht, rauft er sich den Bart. "Seid ihr
noch zu retten?" wettert er. Die Offiziere zucken
zusammen. "Sind wir nicht schon Volks genug? Eine
Strafexpedition sollte euer Feldzug sein, ihr habt einen
Weiberfang daraus gemacht! Sofort stopft ihr den
überflüssigen Essern für immer den Mund! Nur
nachweisliche Jungfrauen laßt am Leben. Wir werden sie
unter uns aufteilen." Während 32000 Mädchen ihr
Jungfernhäutchen vorzeigen, werden die Witwen und
Mütter mit ihren Kindern und alle deflorierten
Junggsesellinnen dazu ins Jenseits befördert. Dann wird
das Beutegut gezählt und nach einem ausgeklügelten
Schlüssel verteilt. Bei den Mädchen ergibt sich
folgende Rechnung: 32000 Stück Jungfrauen. Davon
Kriegeranteil 16000 Stück. Priesteranteil 32 unberührte
Mädchen. Bei der Ausrechnung des Volksanteils entfallen
auf, grob geschätzt, 23000 Leviten dreikommazwei
Jungfrauen. Auf jeden mannbaren Stammesangehörigen nur
wenige Gramm Unschuld also ...«
Diese Thorastelle ist bereits Auschwitz pur. Hatten die
Nazis hier ein wegbereitendes Vorbild? Muß jetzt noch
das deutsche StGB herangezogen und § 211 (Mord) sowie
220 a (Völkermord) kommentiert werden?
Ich zitiere weiterhin Ihre Thora in der Absicht,
Einzelheiten zum jüdischen Religionsrassismus, der
hinter dem Begriff »Auserwähltes Volk« versteckt ist,
zu bringen.
Zitat aus der Bibel (5Mose7,1):»Ihr werdet jetzt bald
aufbrechen, um euer Land in Besitz zu nehmen, und der
Herr wird es euch gelingen lassen. Er wird sieben Völker
vor euch vertreiben, die größer und stärker sind als
ihr: Die Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter,
Perisiter, Hiwiter und Jesubiter. Wenn der Herr sie in
eure Gewalt gibt, dürft ihr keinen Friedensvertrag mit
ihnen schließen. Ihr dürft sie nicht verschonen,
sondern müßt den Bann an ihnen vollstrecken (Anmerkung
des Verfassers: Den »Bann vollstrecken« heißt
ermorden). Ihr dürft euch auf keinen Fall mit ihnen
verschwägern. Keine israelitische Frau und kein
israelitischer Mann darf einen Angehörigen dieser
Völker heiraten. Sonst könnten sie von ihnen aus dazu
verleitet werden, sich vom Herrn abzuwenden und andere
Götter zu verehren. Dann würde der Herr über euch
zornig werden und euch in kürzester Zeit vernichten. Es
gibt für euch nur eins: Reißt ihre Altäre nieder,
zerschlagt ihre Steinmale, haut ihre geweihten Pfähle um
und verbrennt ihre Götzenbilder.« Und (5Mose7,16):
»Alle Völker, die der Herr in eure Gewalt gibt, müßt
ihr vernichten. Ihr dürft kein Mitleid mit ihnen haben
und auf keinen Fall ihre Götter verehren, denn das
würde euch ins Verderben stürzen.«
Diese mosaischen Gesetze erinnern mich an die
rassehygienischen Begriffe des vergangenen Deutschen
Nationalsozialismus; es existieren teilweise frappierend
genaue Übereinstimmungen rassistischer Begriffe. Der
Begriff Religionsrassismus hat an dieser Stelle seine
Berechtigung, erwähnt zu werden, denn er ist eine
offenkundige Erweiterung des übergeordneten
»Rassismusbegriffs«: Nicht die eigene Rasse wird hier
als höherwertig eingestuft, sondern die eigene Religion.
Was beide verbindet? Engstirnigkeit, Überheblichkeit,
Kulturlosigkeit, Morallosigkeit, Barbarei!
Aus diesem Grund soll zum Zweck des Vergleichs und des
Querdenkens der originale Text der Nürnberger
Rassegesetzgebung des Nationalsozialismus hier
auszugsweise abgedruckt werden (»Gesetz zum Schutz des
Deutschen Blutes und der Deutschen Ehre«, 1935):
»Durchdrungen von der Erkenntnis, daß die Reinheit des
Deutschen Blutes die Voraussetzung für den Fortbestand
des Deutschen Volkes ist, und beseelt von dem unbeugsamen
Willen, die Deutsche Nation für alle Zukunft zu sichern,
hat der Reichstag einstimmig das folgende Gesetz
beschlossen, das hiermit verkündet wird.
§ 1: 1. Eheschließungen zwischen Juden und
Staatsangehörigen Deutschen oder artverwandten Blutes
sind verboten. Trotzdem geschlossene Ehen sind nichtig,
auch wenn sie zur Umgehung dieses Gesetzes im Ausland
geschlossen sind.
2. Die Nichtigkeitsklage kann nur der Staatsanwalt
erheben.
§ 2: Außerehelicher Verkehr zwischen Juden und
Staatsangehörigen Deutschen oder artverwandten Blutes
ist verboten.
§ 3: Juden dürfen weibliche Staatsangehörige Deutschen
oder artverwandten Blutes unter 45 Jahren nicht in ihrem
Haushalt beschäftigen. ...
§ 5: 1. Wer dem Verbot des § 1 zuwiderhandelt, wird mit
Zuchthaus bestraft.
2. Der Mann, der dem Verbot des § 2 zuwiderhandelt, wird
mit Gefängnis oder mit Zuchthaus bestraft. ... «
Der Vollständigkeit halber sei die ehemalige
Rassegesetzgebung der Republik Südafrika erwähnt, die
folgende rassistische Vorgaben beinhaltete: 1. Immodality
Act von 1927 (der Geschlechtsverkehr zwischen Weißen und
Afrikanern wurde unter Strafe gestellt), 2. Prohibition
of Mixed Marriages Act von 1949 (erklärt Heiraten
zwischen Weißen und Nichtweißen für ungesetzlich. Die
Rassezugehörigkeit des Paares entscheidet der
Standesbeamte. Gemischtrassige Ehen, die außerhalb der
Union geschlossen wurden, sind ungültig.) 3. Population
Registration Act von 1950 (Jeder Bewohner des
Uniongebietes hat seine Rassezugehörigkeit registrieren
zu lassen. Eine Auswahlkommission entscheidet über die
Zugehörigkeit nach dem Maßstab: Ein Weißer ist eine
Person, die offensichtlich weiß erscheint oder die
allgemein als weiß akzeptiert ist, jedoch nicht eine
Person, die offensichtlich weiß erscheint, aber
allgemein als Farbige gilt.) 4. Immorality Amendment Act
von 1950 (dehnt die Bestimmungen des Gesetzes von 1927
aus auf Angehörige aller nichtweißen Gruppen. Von 1950
bis 1960 sind 3890 Personen nach diesem Gesetz zu
Gefängnis verurteilt worden). 5. Immorality Act von 1957
(die Höchststrafe für das Vergehen nach dem Gesetz von
1950 wird auf 7 Jahre erhöht, und bereits der Versuch zu
einem geschlechtlichen Verkehr wird unter Strafe
gestellt).
Nunmehr halte ich es für dringend erforderlich, den
Rechtsauffassungen des alten Israels, des
Nationalsozialismus und der Apartheid Südafrikas die
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten
Nationen entgegenzustellen, damit ich wieder frei
durchatmen kann:
Artikel 1: »Alle Menschen sind frei und gleich an Würde
und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Wissen
begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit
begegnen.«
Artikel 2: »Jeder Mensch hat Anspruch auf die in dieser
Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne
irgendeine Unterscheidung, wie etwa nach Rasse, Farbe,
Geschlecht, Sprache, Religion (Anm. d. Verf.:
Religionsrassismus ist das Übel unserer Zeit),
politischer Überzeugung, nationaler oder sozialer
Herkunft, nach Eigentum, Geburt oder sonstigen
Umständen.«
Artikel 16: »Heiratsfähige Männer und Frauen haben
ohne Beschränkung durch Rasse, Staatsbürgerschaft oder
Religion das Recht, eine Ehe zu schließen und eine
Familie zu gründen.«
Hier folgt noch eine zusätzliche Anmerkung zur
Rassegesetzgebung im heutigen modernen Israel: Unter
»Schwarze Liste soll "falsche" Ehe
verhindern« heißt es in einem Artikel des
Kölner-Stadt-Anzeigers vom 23.12.94:»Das israelische
Religionsministerium führt eine "schwarze
Liste" von Israelis, die nach dem jüdischen
Religionsgesetz keine Juden heiraten dürfen. Die Liste
soll nach Presseberichten 10000 Namen enthalten, darunter
2000 Kinder aus "verbotenen Ehen" oder
ehebrecherischen Verbindungen. Ministeriums-Sprecher Zeev
Rosenberg bestätigte die Existenz einer solchen Liste,
sagte aber, sie umfasse nur 4000 Namen. In vielen Fällen
sei eine Eheschließung nicht unmöglich, es müßten
aber zuvor einige Abstammungsfragen geklärt werden. ...
In Israel sind für Eheschließungen und Scheidungen die
religiösen Gerichtshöfe zuständig. Zivile
Standesämter gibt es nicht.«
Was sagt das deutsche Grundgesetz generell zum Rassismus?
Alle Menschen sind gleich vor dem Gesetz.
Die einzigen religions-rassehygienischen Texte, die
heutzutage noch in jeder Buchhandlung frei erworben
werden können, sind diejenigen aus der Thora/Bibel.
Diese Texte zu erwerben und zu verbreiten ist nicht
strafbar. Hitlers »Mein Kampf« zu erwerben und zu
verbreiten ist strafbar!
Ich zitiere weiterhin aus Ihrer Thora:
Die kriegerische Grundeinstellung wurde in frühen Zeiten
demnach mit absoluter Priorität gefordert und auch
praktisch gefördert, demnach in den israelitischen
Erziehungsgrundsätzen sprich der Religions-Gesetzgebung
(mosaische Gesetze in den fünf Büchern Mose des AT)
fest verankert, beispielsweise in 5Mose20,1-20 unter
»Das Aufgebot des Heeres« sowie »Regelungen für die
Kriegsführung«, die hier veranschaulichend zitiert
werden müssen:
»Wenn ihr gegen Feinde ins Feld zieht, die zahlreicher
sind als ihr und außerdem mit Pferden und Streitwagen
ausgerüstet, dann fürchtet euch nicht. Der Herr, euer
Gott, der euch aus Ägypten geführt hat, steht euch bei.
Aber ehe es zum Kampf kommt, soll der Priester vor die
versammelten Israeliten treten und zu ihnen sagen:
Männer von Israel, ihr zieht jetzt in den Kampf
gegen eure Feinde. Seid mutig und habt keine Angst vor
ihnen! Laßt euch nicht von ihrer Stärke beeindrucken;
weicht nicht zurück, wenn sie angreifen. Der Herr, euer
Gott, zieht mit euch. Er selbst kämpft gegen eure Feinde
und hilft euch. ..." Bevor ihr eine Stadt angreift,
sollt ihr zuerst mit den Bewohnern verhandeln und sie zur
friedlichen Übergabe auffordern. Wenn sie darauf
eingehen und euch die Tore öffnen, müssen sie euch
gehorchen und Zwangsarbeit für euch leisten. Lehnen sie
das Angebot ab und wollen kämpfen, so belagert die
Stadt. Wenn der Herr, euer Gott, euch dann siegen läßt,
müßt ihr alle Männer töten. Die Frauen und Kinder,
das Vieh und den übrigen Besitz dürft ihr behalten; der
Herr hat es euch geschenkt. So sollt ihr verfahren, wenn
eine Stadt weit von eurem Wohnsitz entfernt ist. Wenn sie
aber in dem Land liegt, das der Herr, euer Gott, euch
geben wird, dürft ihr niemand am Leben lassen. Ihr
müßt an allen den Bann vollstrecken, wie der Herr, euer
Gott, es befohlen hat: An den Hetitern, Amoritern,
Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jesubitern. Sonst
verführen sie euch dazu, ihm untreu zu werden und alle
Scheußlichkeiten nachzuahmen, die sie zu Ehren ihrer
Götter begehen. Müßt ihr eine Stadt lange belagern,
bevor ihr sie erobert, so schont die Obstpflanzungen in
ihrer Umgebung; denn ihr könnt davon essen. Haut die
Stämme nicht um! Oder sind etwa die Bäume auf dem Feld
eure Feinde, so daß ihr sie bekämpfen müßt? Nur
Bäume, die keine eßbaren Früchte tragen, dürft ihr
abhauen, um damit Belagerungsanlagen zu bauen.«.
Den Fördermaßnahmen zur Kriegsführung mußten sich
alle moralischen und sittlichen Werte unterordnen, denn
Gott wollte es. An dieser Stelle ist die Erklärung des
Begriffs Bann/Banngut nötig: Was für Jahwe ausgesondert
wurde, stand unter einem Bann. »Unter dem Bann stehen«
hieß in der Praxis, daß alles, was ausgesondert und der
Vernichtung geweiht wurde, unbedingt vernichtet werden
mußte. Diese Anweisung war sehr eng auszulegen.
Vernichtet wurden vor allem in Eroberungskriegen die
gesamte Bevölkerung (Nazijargon:»Gefangene werden nicht
gemacht!«) mit dem Bestand an Tieren. Von dieser Regel
gab es praktisch keine Ausnahme. Auch Frauen und Kinder
blieben meist nicht verschont.
Und noch ein Zitat aus der Thora, das prägnant ist für
Unwerte des Judentums:
5Mose13,7 (Ansprache des Mose an die Israeliten):»Ihr
müßt damit rechnen, daß eure nächsten Verwandten und
Freunde euch dazu verleiten wollen, andere Götter zu
verehren. Sie werden euch überreden wollen, daß ihr
euch den Göttern der Völker zuwendet, die in eurer
näheren oder ferneren Umgebung wohnen, obwohl weder ihr
noch eure Vorfahren jemals etwas mit diesen Göttern zu
tun hattet. Aber selbst wenn dein leiblicher Bruder oder
deine eigene Frau, dein Sohn, deine Tochter oder dein
liebster Freund dir so zuredet, darfst du nicht darauf
hören. Hab kein Mitleid mit dem Verführer und schone
ihn nicht, sondern zeige ihn an. Wirf den ersten Stein
auf ihn, wenn er durch Steinigung hingerichtet wird. Auf
diese Weise muß er sterben, denn er wollte dich vom
Herrn, deinem Gott, abbringen, der euch aus dem
Sklavendienst in Ägypten befreit und von dort
herausgeführt hat. Alle Israeliten müssen von dieser
Bestrafung erfahren. Dann werden sie sich fürchten, und
keiner wird mehr wagen, so etwas Verwerfliches zu tun.
Ihr müßt damit rechnen, daß in irgendeiner von den
Städten, die der Herr, euer Gott, euch geben wird,
nichtsnutzige Leute auftreten und die Bewohner dazu
bringen, fremde Götter zu verehren. Wenn ihr von so
etwas hört, müßt ihr nachforschen, ob es sich so
verhält, und den Vorgang genau untersuchen. Wenn sich
das Gerücht bewahrheitet und wirklich so etwas
Abscheuliches unter euch geschehen ist, müßt ihr an der
betreffenden Stadt den Bann vollstrecken. Menschen und
Tiere müßt ihr mit dem Schwert erschlagen und die ganze
Beute auf dem Marktplatz zusammentragen. Dann zündet ihr
die Stadt an und verbrennt sie samt der Beute als ein
Brandopfer für den Herrn, euren Gott. Die Stadt muß in
Trümmern liegen bleiben und darf nie wieder aufgebaut
werden. Keiner darf etwas von dem Beutegut an sich
nehmen. Wenn ihr dies alles tut, wird der Herr von seinem
Zorn ablassen und euch seine Güte erweisen. Wenn ihr dem
Herrn, eurem Gott, gehorcht und alle seine Gebote
befolgt, die ich euch heute verkünde, wenn ihr stets
tut, was ihm gefällt, dann wird euer Volk wachsen und so
zahlreich werden, wie er es euren Vorfahren gesagt hat.«
Sind noch heutzutage Religionen, deren Angehörige viele
Götter anbeten, gegenüber monotheistischen Religionen
um so viel wertloser, daß ihre Ausrottung auf
biblisch-göttliches Geheiß angezeigt ist? Selbst die
Palästinenser, die den gleichen Gott wie die Juden
anbeten und dennoch durch die Juden in einen
erbarmungslos durchgeführten Ausrottungsprozess
gedrängt werden, scheinen in diesem Zusammenhang
offenkundig als »wertloser« zu gelten als die Juden.
Gehört demnach das Massaker von Sabra und Shatila,
durchgeführt von christlichen Falangisten und nicht
unterbunden von Scharon, zur jüdischen Kultur, über die
man Bescheid wissen muß? Ist der verantwortliche
Mit-Verursacher der Bluttat, Ariel Scharon, nur aus
Versehen Ministerpräsident der Juden in Israel geworden?
Oder steht die Mehrheit der Juden in Israel tatsächlich
hinter Scharon? Sind die Juden Israels vielleicht
mehrheitlich Barbaren? Die gleichen Barbaren wie die
judenjagenden Angehörigen der ehemaligen deutschen SS?
Hat für die Juden Israels »das Jahr 1933« bereits 1948
(Staatsgründung Israels) begonnen? Was soll ein
deutscher Bürger von einem deutschen Politiker halten,
der in offizieller Mission nach Israel reist und ohne
jede Schamröte des Gesichts Scharon vor laufenden
Kameras lächelnd die Hand schüttelt? Ist - um nur ein
Beispiel von vielen zu nennen - letztlich die
jahrzehntelange Verfolgung der Palästinenser nichts
anderes als die konsequente Fortsetzung alter jüdischen
Barbarentradition furchtbaren religionsrassistischen
Überlegenheitsgefühls? Wenn nicht, was sonst?
Auch die Nazis fühlten sich als auserwähltes Volk,
jedoch nicht wie die Juden als von Gott auserwähltes
Volk, sondern nach eigener Vorstellung aufgrund obskurer
»Rassevorzüge«. Wer genauer hinschaut, wird zwischen
diesen beiden »Rassismusarten« prinzipiell keinerlei
Unterschied entdecken. Denn: Die Folgen waren bei den
Juden und bei den Nazis gleich: Jedes rassistische
Auserwähltheitsgefühl mündete in Verbrechen gegen die
Menschlichkeit. Diese nationalsozialistischen Verbrechen
waren ab Kriegsende 1945 zu Ende gegangen, die jüdischen
Verbrechen begannen 1948 nach Staatsgründung Israels.
Der Nazis schreckliches Überlegenheitsgefühl spornte
sie an. Gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen
der nationalsozialistischen Unkultur und der jüdischen
Unkultur ganz speziell hinsichtlich Ariel Scharons
»Tätigkeiten«?
Der bisher übliche Gebrauch der Thora durch israelische
Juden garantiert, daß Israel weiterhin das Rätsel
bleibt, das es immer war - ein merkwürdiges Volk,
verwaltet von krankhaft aufdringlichen, verworrenen
Religionsrepräsentanten und Regierungen, gestützt durch
religionsrassistisch-konfuse Vorstellungen über
göttliche Moral, über einseitige Auslegung einer
historisch gegründeten »göttlich fundierten
Auserwähltheit« als entsetzliches
Religionsrassismusmerkmal, hofiert von schamlosen
Politikern aller Herren Länder.
Ich muß jede Frage stellen. Auch diese: Ist Gott
letztlich nicht der personifizierte Böse schlechthin?
Aus welchem Grund wird der Gott Abrahams als liebender,
barmherziger, allverzeihender, gütiger, freundlicher und
moralisch absolut kompetenter Gott hingestellt und sogar
von so vielen verstandesträgen oder -begrenzten
Schwarmgeistern inniglich angebetet? Der »liebende
Gott« ist als künstlicher Begriff ein beängstigender
Unfug, denn wenn sich ein Gott, der sich als »liebender
Gott« anbeten läßt, nach geltendem deutschen
Strafrecht als Mörder, Rassist und allgemein erkannter
Gewalttäter angeklagt und verurteilt werden könnte, ist
er nicht Gott!
Höhepunkt jüdischer Kulturlosigkeit war 1948 das
Verbrechen des Landdiebstahls des nicht menschenleeren
Landes Palästina, unterstützt durch einen Völkerbund,
der sich anmaßte, der dort ansässigen Bevölkerung ihre
Identität zu nehmen; ihre Identität hinsichtlich
uneingeschränkter Autonomie und nationaler
Selbständigkeit betreffend Religion, Sprache und Kultur
in ihrem Heimatland.
Höhepunkt einer neuen jüdischen Schamlosigkeit ist,
wenn judenkritischen Menschen vorgeworfen wird, sie
wollten das Existenzrecht eines Staates Israel in Frage
stellen. Nein, das Existenzrecht eines jüdischen Staats
in Frage stellen will niemand, wohl aber eine wohlfeile
Existenz in einem Land, das sich die Juden zum Nachteil
der dort ansässigen Bevölkerung dreist unter den Nagel
gerissen haben. Noch nicht einmal der Versuch, das
gestohlene Land in einem noch auszuhandelnden
Sonderabkommen den Palästinensern nachträglich zu
bezahlen, wurde unternommen.
Der angeblich moralisch integere und vorgeblich
unantastbare Ariel Scharon ist ebenfalls ein Unikum, denn
wer ein Land (hier: Belgien) nicht mehr bereisen will,
weil er dort eine Verhaftung und Anklage wegen Mord und
Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu befürchten hat,
ist als Ministerpräsident des Staates der Juden
untragbar (ich habe absichtlich nicht »Land« der Juden
geschrieben, weil dieses Land den Palästinensern
gehört!). Es fehlt nur noch, daß in 2000 Jahren die
Deutschen wieder in Polen usw. einmarschieren und
ehemalige "rein Deutsche Gebiete" aufgrund
»natürlichen und historischen Rechts« zurückfordern.
Ich persönlich darf mir erlauben, meine eigene, ganz
persönliche Meinung bekanntzugeben und kundzutun, daß
nach meiner Ansicht die Juden Israels untragbar im
Weltkonzert zivilisierter Menschen sind. Ebenso ihr Gott.
Heute ist längst wieder 1933.
Die Generation, die vor mir lebte, hat ab 1933 so
ziemlich alles falsch gemacht, was denkbehinderte
oder/und denkverführte Menschen alles falsch machen
konnten, und wurde verbrecherisch tätig bzw. ließ
Verbrechen geschehen. Ich aber kann zu neuen Barbareien,
die seit 1948, dem Jahr der erneuten Landnahme Israels
(verschleiernd Staatsgründung genannt) von ehemaligen
Opfern, die zu neuen Tätern heranreiften, begangen
wurden und fortgesetzt begangen werden, nicht mehr so
duckmäuserisch bzw. ängstlich vor den Folgen vor
Bekennertum schweigen, wie meine Elterngeneration in
durchaus vergleichbarer Situation geschwiegen hatte.
Wie argumentierte Ben Gurion 1948 anläßlich Israels
Staatsgründung? »Im Lande Israel entstand das jüdische
Volk ... Hier schuf es eine nationale und universelle
Kultur und schenkte der Welt das Ewige Buch der
Bücher.« Er führte weiter aus, die Errichtung eines
jüdischen Staates im Lande Israel erfolge deshalb
»kraft unseres natürlichen und historischen Rechts«.
»Nein,« sage ich dagegen, »wenn die Thora das Ewige
Buch der Bücher sein soll, wie soll der Moralbegriff
denn überhaupt noch definiert werden?«
Moral ist unser aller Besitz. Und auf jeden Fall
unteilbar. Weshalb ist dies den Juden nicht allgemein
bekannt?
Ich wiederhole: Vielleicht sind Sie in der Lage, mir
behilflich zu sein, meinen Konflikt, in den ich geraten
bin, aufzulösen? Ich wäre Ihnen von Herzen dankbar,
wenn es Ihnen gelänge.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Lienhard Pallast
P.S.
Speziell
zum Thema Sabra und Shatila können Sie auf einer meiner
Internetseiten nachlesen, was ich bisher dazu gesammelt
habe:
http://www.pallast-publisher.com/israel-aufsaetze.htm ; hier ist auch der
Hinweis auf diesen Offenen Brief enthalten.
Links
bzw. Dauerlinks von wdr.de, focus, spiegel und ntv haben bereits
Internetbesucher hierhin geleitet.
mail@pallast-publisher.com
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Tag der letzten Bearbeitung: 23.01.07
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