Aufsätze und Essays zum Thema "Israel heute"
Hier: Publik Forum, Zeitung für kritische Christen; Verhöhnung palästinensischer Opfer
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Meldungen und Meinungen zum Terroranschlag auf das World
Trade Center New York am 11. September 2001 vorzugsweise
für Querdenker
Vier
jüdische Gelehrte reden Tacheles" Zitat aus
Publik Forum, der Zeitung angeblich kritischer Christen,
Nr. 12 vom 29.06.01, Seiten 44 und 45, unter der
Überschrift Juden und Christen erkennen die moralischen Prinzipien der Tora an. Im Zentrum der moralischen Prinzipien der Tora steht die unveräußerliche Heiligkeit und Würde eines jeden Menschen. Wir alle wurden nach dem Bilde Gottes geschaffen. Dieser moralische Schwerpunkt, den wir teilen, kann die Grundlage für ein verbessertes Verhältnis zwischen unseren beiden Gemeinschaften sein. Darüber hinaus kann er auch zur Grundlage eines kraftvollen Zeugnisses für die gesamte Menschheit werden, das der Verbesserung des Lebens unserer Mitmenschen dient." ... Juden
und Christen müssen sich gemeinsam für Gerechtigkeit
und Frieden einsetzen. Juden und Christen erkennen, ein
jeder auf seine Weise, die Unerlöstheit der Welt, wie
sie sich in andauernder Verfolgung, Armut, menschlicher
Entwürdigung und Not manifestiert. Obgleich
Gerechtigkeit und Frieden letztlich in Gottes Hand
liegen, werden unsere gemeinsamen Anstrengungen zusammen
mit denen anderer Glaubensgemeinschaften helfen, das
Königreich Gottes, auf das wir hoffen und nach dem wir
uns sehnen, herbeizuführen. Getrennt und vereint müssen
wir daran arbeiten, unserer Welt Gerechtigkeit und
Frieden zu bringen. In dieser Bemühung leitet uns die
Vision der Propheten Israels." Meine Meinung hierzu: Das ist einfach furchtbar. Im Zentrum der moralischen Prinzipien der Tora stehen keinesfalls unveräußerliche Heiligkeit und Würde eines jeden Menschen! Weshalb will das kaum jemand wahrhaben? Nur hochentwickelter Religionsfanatismus kann verursachen, daß in Engstirnigkeit Ziele verfolgt werden, die geeignet sind, anderen Völkerschaften zu schaden. Rücksichtslos gehen Juden mit Menschen in einem Land um, das ihnen vor 1948, dem Jahr der Staatsgründung Israels, gehörte und aus dem sie nunmehr vertrieben worden sind. Gemeint sind die Palästinenser. Dieses Verhalten firmiert bei mir unter Religionsrassismus und ist vom völkischen Rassismus der Nazis nicht weit entfernt. Es gibt heutzutage keinen Anspruch des jüdischen Volkes auf das Land Israel sprich Palästina; denn jeder, der einen Anspruch auf ein Land, das nicht einfach menschenleer, sondern besiedelt ist, in Form von Landdiebstahl duchsetzen will, handelt nicht moralisch. Dem sogenannten "Anspruch der Juden" folgte spontan der Widerstand der einheimischen palästinensischen Bevölkerung, dann deren Vertreibung, Flucht, Demütigung, Folterung und Vernichtung durch Töten. Die "moralischen Prinzipien" der Tora, wie sie vorstehend genannt sind, sind unmoralische Prinzipien, denn die Tora ist - sobald man in ihr zu lesen beginnt - eine leicht durchschaubare Anleitung für rücksichtslose Ausübung des Genozids zugunsten eigener Interessen. Dieser Beitrag ist eine Verhöhnung aller palästinensischer Opfer seit 1948, dem Jahr der Staatsgründung Israels. Ich kann den Anspruch des gegenwärtigen jüdischen Volkes auf das palästinensische Land nicht respektieren. Der
Beitrag Vier jüdische Gelehrte reden
Tacheles" wurde in Publik Forum, die sich
angeblich "Zeitung kritischer
Christen" nennt, kritiklos übernommen. Das ist nach
meiner Auffassung der eigentliche Skandal. lienhard@pallast-publisher.com Tag der letzten Bearbeitung: 08.01.07 |
Tag der letzten
Bearbeitung: 08.01.07