World Trade
Center New York 11.09.2001; Terroranschlag
Ihr Völker Israel
und USA,
wer von Euch ohne Terror ist, der werfe den ersten Stein
Fakten, Meldungen, Meinungen, vorzugsweise
für Querdenker
Vorweggestellt:
Eine Betrachtung ein Jahr nach dem Anschlag
Der Angriff auf das Worldtradecenter jährte
sich zum erstenmal. Aus diesem Grund darf ich mir
erlauben, an dieser Stelle auf einen Leserbrief von Sonja
Wallborn aus Köln hinzuweisen (zitiert aus dem Spiegel
Nr. 38, 2002) :
»Wenn dieser Tag die Welt verändert hat: Wieso
begreifen dann die USA nicht, dass sie mit ihren Kriegen
anderen das antun, was sie selbst an diesem Tag erlitten
haben?«
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Die ersten Schocks über das Terrorgeschehen
in New York waren kaum vorüber, als der amerikanische
Präsident Bush sich berufen fühlte, der erstaunten Welt
kundzutun, dieser Terrorangriff sei eine Kriegserklärung
an die gesamte zivilisierte Welt. Und später fügte er
hinzu, der Islam sei eigentlich eine friedliche Religion.
Möglicherweise hat er mit dieser Aussage den Koran
gemeint.
Seitdem bin ich auf der Suche nach der zivilisierten und
friedlichen Welt. Liegt sie wirklich ausschließlich im
Westen? Oder überhaupt im Westen? Ist sie - weil noch
unentdeckt - eine weiße Landkarte? Und was liegt im
Nahen Osten? Im fernen Osten?
Meine zusätzliche Fragestellung: Sind die Religionen,
deren Vertreter hier abgelichtet worden sind (Der Spiegel
Nr. 40/2001; Bürgermeister Giuliani in New York mit
kirchlichen Würdenträgern), wirklich so friedlich wie
sie es fortwährend erklären?
Fotozitat aus dem Spiegel 40/2001
Dies und noch viel mehr will ich untersuchen, und hierzu
habe ich nachprüfbare Fakten gesammelt. Sie mögen
behilflich sein, all das dumme Gerede zu entlarven, das
seit dem 11. September 2001 durch die Medien wabert.
1. Nachdenklichkeit in einem
Leserbrief
Bei aller Empörung über die kaltblütigen
Anschläge kommt man von dem Gedanken nicht los, dass
diese Terrorakte Ausdruck eines bis zur Verzweiflung
angestauten Hasses gegen die wirtschaftliche und
militärische Übermacht der USA und gegen die
Benachteiligung und Unterdrückung der Länder der
Dritten Welt zu verstehen sei. Das Verhalten der USA vom
Vietnamkrieg bis Nicaragua, überhaupt die immer
wiederholte Unterstützung von korrupten Diktaturen in
Lateinamerika und anderswo (einschließlich Saddam
Hussein und Taliban), die unglaublichen und skandalösen
Intrigen der CIA, die Rücksichtslosigkeit von Big
Business" und World Trade Organisation gegenüber
den ärmsten Ländern dieser Welt, all diese Faktoren
haben seit Jahrzehnten den Hass geschürt, bis er
schließlich in Manhattan und Washington seinen
furchtbaren Ausdruck gefunden hat.
Nun, im Nachhinein ist es natürlich immer leicht, die
Fehler von gestern zu erkennen, aber von Seiten der USA
ist von Selbstkritik im Moment wenig zu sehen. Die Frage,
die George Bush sich stellen müsste, lautet: Wie ist es
zu diesem angestauten Hass gegen die USA gekommen? Was
müssen Amerika und die westliche Welt in Zukunft
unternehmen, um den Frust und die Ohnmacht der
benachteiligten Dritten Welt zu beseitigen? Joachim Frank
hat die Problematik auf den Punkt gebracht in seinem
Kommentar: Von der Bush-Regierung ist nun extreme
Beherrschtheit gefordert." Aber wird Bush den Test
bestehen? Nach den Erfahrungen der letzten Zeit (Naher
Osten, Klimakonferenz) gibt es wenig Grund für Hoffnung.
Anstatt leere Floskeln über Solidarität mit Amerika zu
äußern, sollten die westlichen Regierungen den
amerikanischen Partner jetzt mit Nachdruck zur
Besonnenheit überreden und alles daransetzen, in Zukunft
den Nährboden des Hasses zu beseitigen. Nur so kann man
die Welt von Terror und Gewalt befreien.
John Whybrow, Köln-Sülz
Veröffentlicht im Kölner Stadt-Anzeiger 14.09.01
2. a) Eine nachdenklich stimmende
Meinung von Norman Mailer
Der Schriftsteller Norman Mailer hält neben
der Terrorbekämpfung ein politisches Umdenken der USA
für notwendig. Die Amerikaner sollten endlich
lernen, weshalb so viele Menschen ihr Land
verabscheuen", meinte Mailer in einem von der
Welt am Sonntag" veröffentlichten Beitrag.
Große Teile der Welt und besonders die
zurückgebliebensten Nationen empfänden die USA als
ihre kulturellen und ästhetischen
Unterdrücker". Vor allem den Armen werde das
Einzige, was sie haben, genommen: Ihre Wurzeln. Bis
Amerika den Schaden begreift, den es anrichtet, indem es
darauf besteht, dass der amerikanische, auf Profit
ausgerichtete »way of life« nicht notwendigerweise zu
allen Ländern passt, werden wir in Schwierigkeiten
sein", befürchtet Mailer. Wir werden
die meistgehasste Nation auf der Erde sein." Mailer sprach sich
dafür aus, die stählernen Zacken des zerstörten World
Trade Centers als nationales Denkmal stehen zu lassen.
Zitat aus dem Kölner Stadt-Anzeiger
17.09.01
2 b) Ein sachlicher
Korrespondentenbericht
Der brodelnde Hass auf den ganz großen
"Satan"
Jubelnde Palästinenser nach dem New Yorker
Anschlag - da war die Welt natürlich irritiert. Unsere
Korrespondentin sucht nach Erklärungsansätzen.
VON BRIGITTE CERHA
Beirut - In Beiruter Palästinenserlagern verteilen
Händler Zucker an die Kinder. Die von unermesslichem
Leid stumpf gewordenen Gesichtszüge vieler in diesem
Elend hausenden Menschen klaren sich auf. Endlich
bekommen auch die Amerikaner ein wenig von der
Katastrophe zu spüren, die wir seit Jahrzehnten
durchleiden", bemerkt der 45-jährige Ahmed mit
einem Hauch von Genugtuung. Er blickt düster durch das
schwarze Gittertor, das ihn von einem mit roten Sand
bedeckten Platz trennt.
Hier, auf diesem einstigen Fußballplatz hat das Rote
Kreuz Hunderte Leichen eingescharrt. Kein Gedenkstein
erinnert an die Toten von Sabra und Shatila, nur ein paar
Rosen, die längst verblüht sind, und eine Inschrift am
Eingangstor. Mehr als 2000 palästinensische Zivilisten
waren damals unter den Augen der israelischen
Besatzungsarmee von christlichen libanesischen
Falangisten niedergemetzelt worden. Selbst eine
israelische Untersuchungskommission schob die Verantwortung für dieses Grauen
dem damaligen Befehlshaber der Invasionsarmee, Ariel
Scharon, zu.
(Anmerkung: Ein Bericht zu Sabra und Shatila ist hier
abrufbar: Sabra und
Shatila
Wer
spricht von diesen Toten? Es sind doch »nur«
Palästinenser", bemerkt Ahmed bitter. Wer
würde denn schon Scharon vor ein internationales
Kriegsgericht bringen?" Die Amerikaner hätten ihn
wie einen Staatsmann empfangen.
Gefühle einer maßlosen Ungerechtigkeit, einer tiefen
Missachtung ihrer menschlichen Existenz, einer zynischen
Zurückweisung ihrer legitimen Rechte und Sehnsüchte
durch den ganz großen Satan" USA, der so
hartnäckig von Washington praktizierten Doppelmoral, die Israels Rechte
und Sicherheitswünsche weit höher einschätzt als jene
der Araber, hat in der arabischen Welt den Hass auf den
amerikanischen Staat geschürt. Zu diesem Hass hat sich
ein Gefühl grenzenloser Ohnmacht gesellt, seit die Welt
nur mehr von einer Supermacht beherrscht und dirigiert
wird und diese Macht Israel bedingungslos unterstützt.
Die in der arabischen Welt als quälende Arroganz des neuen
Herrschers in Washington, George Bush, empfundene
Gleichgültigkeit gegenüber der verzweifelten Not der
Palästinenser oder auch des irakischen Volkes
konsterniert viele Menschen in dieser Region.
Nicht vergessen sind die Worte, die einst
US-Aussenministerin Madeleine Albright sagte. Auf die
Frage, wie die USA den Tod Zehntausender irakischer
Kleinkinder durch die internationalen Sanktionen
verantworten, antwortete sie kühl: Das ist der
Preis, den wir bezahlen müssen."
Wir?", fragt Ahmed. Immer zahlen die
Schwachen." Und seit dem Zusammenbruch der
Sowjetunion fühlen viele Menschen in dieser Region, dass es niemanden
mehr gibt, der ihnen beisteht.
In Schatila hängt an einer der Türen zu einer
Elendshütte ein Plakat, das Mohammed al Dorrah unter dem
schützenden Arm seines Vaters zeigt, der verzweifelt den
Israelis zurief, die beiden zu verschonen. Kurz darauf
starb der Kleine im Kugelhagel. Wer fragt schon nach den
Ursachen von Verzweiflungstaten, so grausam sie auch sein
mögen?
Zitat aus dem Kölner Stadt-Anzeiger 13.09.01
Hier noch ein Zitat von Günter Grass aus
dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 22.10.01:
" .. Israel muss nicht nur besetzte Gebiete räumen.
Auch die Inbesitznahme palästinensischen Bodens und
seine Besiedlung ist eine kriminelle Handlung. Das muss
nicht nur aufhören, sondern rückgängig gemacht werden.
Sonst kehrt dort kein Frieden ein. ... "
Die Meinung eines US-amerikanischen
katholischen Bischofs zur Verlogenheit der politischen
Führung der USA
Zitat aus der Zeitschrift "Publik
Forum" Nr. 5 2003
Robert Bowman
"Herr Präsident, bitte sagen Sie dem
Volk die Wahrheit über den Terrorismus. Wenn die
falschen Vorstellungen über den Terrorismus nicht
ausgeräumt werden, wird die Bedrohung fortdauern und uns
am Ende komplett vernichten.
Die Wahrheit ist, dass keine von unseren tausenden
Atomwaffen uns vor dieser Gefahr beschützen kann. Auch
Systeme wie Krieg der Sterne - egal wie fortgeschritten
sie sind und wie viele Milliarden Dollar für sie
hinausgeschmissen werden - werden uns nicht vor einer
Atomwaffe schützen können, die mit einem Schiff, einem
Flugzeug, in einem Koffer oder einem Mietauto hierher
transportiert wird. Keine Waffe Ihres umfangreichen
Arsenals und kein Cent der 270 Milliarden Dollar, die
jedes Jahr in den so genannten Verteidigungshaushalt
fließen, kann eine terroristische Bombe verhindern. Das
ist eine militärische Tatsache.
Herr Präsident, Sie haben dem amerikanischen Volk nicht
die Wahrheit gesagt, als Sie erklärten, Afghanistan und
der Sudan müssten bombardiert werden. Sie sagten, wir
seien Zielscheibe des Terrorismus, weil wir die
Demokratie, die Freiheit und die Menschenrechte in der
Welt verteidigen. Was für eine Absurdität. Wir sind
Zielscheibe des Terrorismus, weil unsere Regierung in
weiten Teilen der Welt Diktatur, Sklaverei und
menschliche Ausbeutung verteidigt. Wir sind Zielscheibe
der Terroristen, weil wir gehasst werden.
In wie vielen Ländern haben Agenten unserer Regierung
demokratisch gewählte Repräsentanten beseitigt und sie
durch Militärdiktatoren ersetzt - willfährige
Marionetten, die bereit sind, ihr Volk an die
multinationalen Konzerne zu verkaufen? Wir haben dies im
Iran getan, als die Marines und die CIA Mossadegh
absetzten, weil er die Absicht hatte, die
Erdölversorgung zu verstaatlichen. Wir ersetzten ihn
durch den Schah Reza Palehvi, bewaffneten, trainierten
und bezahlten seine gehasste Nationalgarde Savak. Diese
versklavte und terrorisierte das iranische Volk, um die
Finanzinteressen unserer Mineralölkonzerne zu schützen.
Ist es nach all dem schwer sich vorzustellen, dass es im
Iran Menschen gibt, die uns hassen? Das Gleiche haben wir
in Chile und in Vietnam getan. Und es ist nicht allzu
lange her, dass wir es im Irak versucht haben.
Ist es nicht offensichtlich, wie viele Male wir es in
Nicaragua und anderen lateinamerikanischen Republiken
getan haben? Nach und nach haben wir die demokratischen
Regierungen ersetzt, welche die Reichtümer des Landes
unter ihrem Volk aufteilen wollten, das sie schuf. Wir
haben sie gegen blutrünstige Tyrannen ausgetauscht, die
ihr eigenes Volk verkaufen, um ihre Privatkonten zu
vergrößern. Das erreichten wir durch die Bezahlung
üppiger Bestechungsgelder, bis die Reichtümer dieser
Länder von Konzernen wie Sugar, United Fruits Company
oder Folger ausgebeutet werden konnten.
In einem Land nach dem anderen hat unsere Regierung die
Demokratie durch die Diktatur ersetzt. Und deshalb werden
wir auf der ganzen Welt gehasst. Und deshalb sind wir
Zielscheibe der Terroristen. Das kanadische Volk genießt
Demokratie, Freiheit und Menschenrechte ebenso wie das
norwegische oder schwedische. Haben Sie jemals davon
gehört, dass die Botschaften dieser Länder bombardiert
wurden? Wir werden nicht gehasst, weil wir die
Demokratie, Freiheit und Menschenrechte praktizieren. Wir
werden gehasst, weil unsere Regierung den Ländern der
Dritten Welt diese Prinzipien verweigert, da ihre
Ressourcen unseren multinationalen Konzernen Appetit
machen. Dieser Hass, den wir gesät haben, wendet sich
nun gegen uns in Form des Terrorismus und in Zukunft
möglicherweise auch in Form des nuklearen Terrorismus.
Sobald wir aber einmal die Wahrheit über die Existenz
seiner Bedrohung und seine Voraussetzungen gesagt haben,
wird auch die Lösung des Problems offensichtlich: Wir
müssen unsere Praxis ändern. Wir müssen uns unserer
Waffen entledigen (unilateral, wenn notwendig), was
unsere Sicherheit verbessern wird. Ein drastischer
Wechsel in unserer Außenpolitik wird ebenfalls der
Sicherheit dienen. Anstatt unsere Söhne und Töchter
durch die ganze Welt zu schicken, anstatt Araber zu
töten, damit wir das Erdöl unter ihren Wüsten
ausbeuten können, sollten wir sie dorthin schicken, um
deren Infrastrukturen aufzubauen, sie mit Trinkwasser zu
versorgen und die ausgehungerten Kinder zu ernähren.
Anstatt tagtäglich tausende irakische Kinder mit unseren
Wirtschaftssanktionen zu töten, sollten wir den Irakern
helfen, ihre Elektrizitätswerke und
Wasseraufbereitungsanlagen, ihre Krankenhäuser und alle
anderen Strukturen wieder aufzubauen, die wir zerstört
haben. Statt Rebellion, Destabilisierung und Mord zu
unterstützen, sollten wir die CIA auflösen und das
dafür verschwendete Geld Hilfsorganisationen zukommen
lassen.
Zusammenfassend heißt das: Wir sollten gut sein statt
böse sein. Wer würde uns dann hassen? Wer wollte uns
dann bombardieren? Dies ist die Wahrheit, Herr
Präsident. Und es ist nötig, dass das amerikanische
Volk sie hört."
«ÜBERSETZUNG; SEBASTIAN PFLUGBEIL
Der
Autor, Robert Bowman, ist Erzbischof der Vereinigten
Katholischen Kirche in Melbourne Beach, Florida. Er war
Armee-Oberst und flog im Vietnamkrieg über 100 Einsätze.
3. Ist der Koran wirklich so
friedlich, wie der amerikanische Präsident ihn gern
hätte? Oder möglicherweise ein Gegensatz zu den
Allgemeinen Menschenrechten der Vereinten Nationen?
Originale Korantexte aus der Übersetzung Reclam
Stuttgart 1960, ISBN 3-15-004206-2 (kart.), klären
sachlich auf, weil es hier nur um Fakten geht und um
nichts anderes.
a) Anmerkungen zu Themen
"Töten, Morden, Niedermetzeln"
2. Sure, Vers 187: »Und erschlagt sie (Anmerkung des
Verf.: Die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt,
und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn
Verführung (Anmerkung des Verf.: Verführung zum
Mehrgottglauben) ist schlimmer als Totschlag.«
3. Sure, Vers 91: »Und so sie (Anmerk. d. Verf.: Die
irregeführten Ungläubigen) den Rücken kehren, so
ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie
findet; und nehmt keinen von ihnen zum Freund oder
Helfer.«
9. Sure, Vers 5: »Sind aber die heiligen Monate
verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie
findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen
in jedem Hinterhalt auf. ... «
9. Sure, Vers 112: » ... Sie (Anmerkung des Verfassers:
Die Gläubigen) sollen kämpfen in Allahs Weg und töten
und getötet werden. Eine Verheißung hierfür ist
gewährleistet in der Thora, im Evangelium und im Koran;
... und das ist die große Glückseligkeit.«
33. Sure, Vers 61: »Verflucht, wo immer sie (Anmerkung
des Verf.: Die Ungläubigen) gefunden werden, sollen sie
ergriffen und niedergemetzelt werden.«
33. Sure, Vers 62: »Das war Allahs Brauch mit denen, die
zuvor hingingen, und nimmer findest du in Allahs Brauch
einen Wandel.«
47. Sure, Vers 4: »Und wenn ihr die Ungläubigen trefft,
dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter
ihnen angerichtet habt; dann schnürt die Bande.«
b) Anmerkungen zum Thema
Zuckerbrot und Peitsche ("Der psychische Druck des
Koran", insbesondere dargestellt in den
Beschreibungen des Jenseits)
2. Sure, Verse 258 und 259: »Allah ist der Schützer der
Gläubigen; er führt sie aus den Finsternissen zum
Licht. Die Ungläubigen aber ihre Schützer sind
Tâghût (Anmerkung des Verf.: Tâghût sind die Götter
der »heidnischen« Araber); sie führen sie aus dem
Licht in die Finsternisse; jene sind des Feuers
Gefährten und verweilen ewig in ihm.«
4. Sure, Verse 17 und 18: »Dies sind Allahs
Verordnungen; und wer Allah und seinem Gesandten
gehorcht, den führt er ein in Gärten, durcheilt von
Bächen, ewig darinnen zu verweilen; und dies ist die
große Glückseligkeit. Wer aber wider Allah und seinen
Gesandten rebelliert und seine Gebote übertritt, den
führt er ein in ein Feuer, ewig darinnen zu verweilen,
und es trifft ihn schändende Strafe.«
4. Sure, Nr. 59: »Siehe, wer da unsre
Zeichen verleugnet, den werden wir im Feuer brennen
lassen. Sooft ihre Haut gar ist, geben wir ihnen eine
andere Haut, damit sie ihre Strafe schmecken. Siehe,
Allah ist mächtig und weise.«
22. Sure, Nr. 20: »Diese beiden (Anmerkung des Verf.:
Die Gläubigen und die Ungläubigen) sind zwei
Streitende, die über ihren Herrn streiten. Aber für die
Ungläubigen sind Kleider aus Feuer geschnitten; gegossen
wird siedendes Wasser über ihre Häupter.«
Nr. 21: » ... daß ihr Eingeweide und ihre Haut
schmilzt; und eiserne Keulen sind für sie bestimmt.«
Nr. 22: »Sooft sie aus ihr (Anmerkung des Verf.: Aus der
"islamischen Hölle") vor Angst zu entrinnen
suchen, sollen sie zurückgetrieben werden« und:
»Schmecket die Strafe des Verbrennens.«
67. Sure, Nr. 7: »Wenn sie hineingeworfen werden
(Anmerkung des Verf.: Die Ungläubigen in die Hölle),
hören sie sie brüllen vor Sieden.«
Nr. 8: »Fast berstet sie vor Wut. Sooft als eine Schar
in sie (Anmerkung des Verf.: Die "islamische
Hölle") hineingeworfen wird, werden ihre Hüter
fragen: Kam nicht ein Warner zu euch?"«
2. Sure, Nr. 23: »Verheiße aber denen, die glauben und
das Rechte tun, daß Gärten für sie bestimmt sind,
durcheilt von Bächen; und sooft sie gespeist werden mit
einem ihrer Früchte als Speise, sprechen sie: Dies
war unsere Speise zuvor"; und ähnliche werden ihnen
gegeben; und darinnen werden sie reine Gattinnen empfahen
und sollen ewig darinnen verweilen.«
78. Sure, Nr. 31 - 34: »Siehe, für die
Gottesfürchtigen ist ein seliger Ort, Gartengehege und
Weinberge, Jungfrauen mit schwellenden Brüsten,
Altersgenossinnen und volle Becher.«
18. Sure, Nr. 30: »Für jene sind Edens Gärten,
durcheilt von Bächen. Geschmückt werden sie darinnen
mit Armspangen von Gold und gekleidet in grüne Kleider
von Seide und Brokat, sich lehnend darinnen auf Diwanen.
Ein herrlicher Lohn und eine schöne Ruhestätte!«
c) Besondere Anmerkungen zur Rechtlosigkeit
der Frauen
4. Sure, Vers 38: »Die Männer sind den
Weibern überlegen wegen dessen, was Allah den einen vor
den anderen gegeben hat, und weil sie von ihrem Geld
(für die Weiber) auslegen. Die rechtschaffenen Frauen
sind gehorsam (Anmerkung des Verf.: Ihren Männern
gegenüber) und sorgsam in der Abwesenheit (Anmerkung des
Verf.: Ihrer Gatten), wie Allah für sie sorgte.
Diejenigen (Anmerkung des Verf.: Die Ehefrauen) aber,
für deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet warnt
sie, verbannt sie in die Schlafgemächer und schlagt sie.
Und so sie euch gehorchen, so suchet keinen Weg wider
sie; siehe, Allah ist hoch und groß.«
2. Sure, Vers 223: »Eure Weiber sind euch (Anmerkung des
Verf.: den Männern) ein Acker: Gehet zu euerm Acker, von
wannen ihr wollt.«
2. Sure, Vers 226: »Für die, welche schwören, sich von
ihren Weibern zu trennen, seien vier Monate Wartezeit
festgesetzt.«
2. Sure, Vers 227: »Und so sie (Anmerkung des Verf.: Die
Männer) zur Scheidung entschlossen sind, siehe, so ist
Allah hörend und wissend.«
2. Sure, Vers 228: »Und die geschiedenen Frauen sollen
warten, bis sie dreimal die Reinigung gehabt haben, und
es ist ihnen nicht erlaubt, zu verheimlichen, was Allah
in ihren Schößen erschaffen hat, so sie an Allah
glauben und an den Jüngsten Tag. Und geziemender ist es
für ihre Eheherren, sie in diesem Zustand
zurückzunehmen, so sie sich aussöhnen wollen. Und sie
sollen (gegen ihre Gatten) verfahren wie (jene) gegen sie
in Güte; doch haben die Männer den Vorrang vor ihnen;
und Allah ist mächtig und weise.«
4. Sure, Vers 24: »Und so ihr eine Gattin gegen eine
andere eintauschen wollt und ihr habt der einen ein
Talent (Anmerkung des Verf.: Geldbetrag) gegeben, so
nehmt nichts von ihm fort. Wolltet ihr es etwa fortnehmen
in Verleumdung und offenbarer Sünde?«
d) Anmerkungen über die Sklaven
24. Sure, Vers 33: » ... Und diejenigen von denen, die
eure Rechte besitzt (Anmerkung des Verf.: Die Sklaven),
und die ein Schriftstück begehren (Anmerkung des Verf.:
Die Freilassungsurkunde) schreibt es ihnen, wenn
ihr Gutes in ihnen wisset, und gebet ihnen von Allahs
Gut, das er euch gegeben. Und zwingt nicht eure
Sklavinnen zur Hurerei, so sie keusch leben wollen, im
Trachten nach dem Gewinn des irdischen Lebens. Und wenn
sie einer zwingt, siehe, so ist Allah, nachdem sie
gezwungen wurden, vergebend und barmherzig.«
e) Anmerkungen über die islamische irdische
Strafgerichtsbarkeit
2. Sure, Vers 173: »O ihr, die ihr glaubt,
vorgeschrieben ist euch die Wiedervergeltung für Mord
... «
5. Sure, Vers 42: »Und der Dieb und die Diebin,
schneidet ihnen ihre Hände ab als Lohn für ihre Taten.
(Dies ist) ein Exempel von Allah, und Allah ist mächtig
und weise.«
Anschließend eine persönliche Betrachtung.
Wer diese Koranzitate liest, wird sich wiederfinden in
der alten, überwiegend harten und grausamen
vorderasiatischen keilschriftlich überlieferten
Gesetzgebung, beispielsweise jenen Rechtssammlungen, die
bekannt sind aus dem mittelassyrischen Rechtsbuch, den
hethitischen Gesetzen, dem Kodex Hammurapi von Babylon,
den Gesetzen von Esnunna und den mosaischen Gesetzen.
.4. Ist das Judentum eine
friedliebende Religion?
Eine ganz persönliche Faktensammlung zu jüdischen
Religionsgrundlagen, die aus dem Alten Testament der
Bibel allgemein bekannt sind
1. Die Sintflut und in ihrem Gefolge die
Vernichtung des Lebens auf der Erde durch den Lieben Gott
(Bibel 1Mose6,5 u. folgende).
Nach § 220 a des Deutschen StGB würde die Untat einer
Sintflut wegen angeblicher "Schlechtigkeit" der
Erdenbewohner als Völkermord mit lebenslanger
Freiheitsstrafe bestraft. Rein hypothetisch betrachtet:
Ein Leitender Oberstaatsanwalt hätte bei einem
"Zugriff" auf den Lieben Gott - unter der
Voraussetzung, den Rechtsgrundsatz "nulla poena sine
lege" gäbe es noch nicht - bei dieser klaren
Rechtslage die Frage nach des Lieben Gottes
Vernichtungsmanie gestellt und auch überlegt, ob ein
Antrag nach § 63 »Dauerhafte Unterbringung in einem
psychiatrischen Krankenhaus« erforderlich gewesen wäre.
Was Qualität und Quantität seiner Tat des
Menschheit-Ertränkens anbetrifft, nach dem Gesetzestext
des § 12 StGB würde der Liebe Gott heutzutage sachlich
als Verbrecher eingestuft.
2. Die Vernichtung Sodoms und Gomorras durch den Lieben
Gott (Bibel 1Mose19,4-5) wegen angeblicher
"Schlechtigkeit" der Bewohner und deren
gottlose Homosexualität
Unser StGB, § 211, spricht u. a. dann von Mord, wenn aus
niedrigen Beweggründen getötet wird.
Die Vernichtung von Städten durch Feuer wird
gegenwärtig international unterschiedlich beurteilt. In
England setzte man dem furchtbaren »Bomber-Harris« ein
richtiges Denkmal und feierte diesen grausamen
Städtevernichter und Edel-Terroristen offiziell als
Helden! Nicht zuletzt wegen der Bombardierung Dresdens,
die Zehntausende von Menschenopfern zur Folge hatte.
Dieser Terrorakt ist mit dem Terrorakt auf das World
Trade Center vergleichbar, denn alle Opfer waren wehr-
und schutzlose Zivilisten. Die Terroristen vom 11.
September 2001 erhalten kein Denkmal. Wo ist da der
Unterschied? Hitler ließ Guernica, Coventry und
Rotterdam vernichten. Wir sprechen folgerichtig vom
hitlerschen Mord aus niedrigen Beweggründen. Weil wir
Menschen in unserer Zeit auf die genannten
Städtevernichtungen unserer Zeit keine einheitliche
Antwort geben, lasse ich mein eigenes Rechtsempfinden
sprechen und denke, daß nach unserem deutschen StGB
wiederum ein Verbrechen konstatiert worden wäre.
4. Menschenopfer, die der Liebe Gott als Hochheiliges
dankend entgegennahm (Bibel 3Mose27,28-29)
Bibeltext: »Wenn jemand dem Herrn etwas von seinem
Besitz an Menschen, Tieren oder Feldern unwiderruflich
geweiht hat, kann es nicht wieder freigekauft und darf
auch nicht an einen anderen verkauft werden. Es steht
unter dem Bann und ist als etwas besonders Heiliges für
immer dem Herrn verfallen. Auch Menschen, die auf diese
Weise dem Herrn zugeeignet werden, dürfen nicht
losgekauft, sondern müssen getötet werden.« Ist nach
dem deutschen StGB § 211 der Liebe Gott das, was man im
übertragenen Sinne allgemein einen indirekten
»Lustmörder« nennen müßte? Nach dem StGB § 12 kommt
man auch hier nicht umhin, diese
Menschenopfer-Forderungen des Lieben Gottes formal in die
Kategorie der Verbrechen einzusortieren. Der Liebe Gott
würde heutzutage im Strafprozeß durch jeden Richter
nach § 66 StGB in lebenslange Sicherungsverwahrung
(psychiatrische Anstalt) eingewiesen werden.
Volkstümlich gesprochen wäre der Liebe Gott ein Fall
für die Klapsmühle.
5. Die erste Selektion der Geschichte auf des Lieben
Gottes Befehl (Bibel 4Mose31,1, »Selektion auf
Verwendungsfähigkeit oder Vernichtung«). Hatten die
Nazis hier ein wegbereitendes göttliches Vorbild für
Auschwitz? Ist diese Frage lediglich eine rhetorische?
Muß jetzt noch das deutsche StGB herangezogen und § 211
(Mord) sowie 220 a (Völkermord) kommentiert werden?
6. Die religions-rassehygienischen Gesetze des Lieben
Gottes (Bibel 5Mose7,1):
Bibeltext: »Ihr werdet jetzt bald aufbrechen, um euer
Land in Besitz zu nehmen, und der Herr wird es euch
gelingen lassen. Er wird sieben Völker vor euch
vertreiben, die größer und stärker sind als ihr ...
Wenn der Herr sie in eure Gewalt gibt, dürft ihr keinen
Friedensvertrag mit ihnen schließen. Ihr dürft sie
nicht verschonen, sondern müßt den Bann an ihnen
vollstrecken. Ihr dürft euch auf keinen Fall mit ihnen
verschwägern. Keine israelitische Frau und kein
israelitischer Mann darf einen Angehörigen dieser
Völker heiraten. Sonst könnten sie von ihnen aus dazu
verleitet werden, sich vom Herrn abzuwenden und andere
Götter zu verehren. Dann würde der Herr über euch
zornig werden und euch in kürzester Zeit vernichten. Es
gibt für euch nur eins: Reißt ihre Altäre nieder,
zerschlagt ihre Steinmale, haut ihre geweihten Pfähle um
und verbrennt ihre Götzenbilder.« Und (5Mose7,16):
»Alle Völker, die der Herr in eure Gewalt gibt, müßt
ihr vernichten. Ihr dürft kein Mitleid mit ihnen haben
und auf keinen Fall ihre Götter verehren, denn das
würde euch ins Verderben stürzen.«
Diese mosaischen Gesetze erinnern an die
rassehygienischen Vorstellungen des vergangenen Deutschen
Nationalsozialismus. Der Begriff Religionsrassismus hat
an dieser Stelle seine Berechtigung, erwähnt zu werden,
denn er ist eine notwendige Erweiterung des
übergeordneten »Rassismusbegriffs«: Nicht die eigene
Rasse wird hier als höherwertig eingestuft, sondern die
eigene Religion und somit das eigene Gottesbild
gegenüber anderen Gottesbildern/Götterbildern. Was
beide Arten von Rassismus verbindet? Engstirnigkeit,
Überheblichkeit, Kulturlosigkeit, Morallosigkeit,
Barbarei, Terror!
Aus diesem Grund soll zum Zweck des Bibel-Vergleichs mit
dem Text der Nürnberger Rassegesetzgebung des
Nationalsozialismus hier auszugsweise vermerkt werden
(aus dem »Gesetz zum Schutz des Deutschen Blutes und der
Deutschen Ehre«, 1935):
»Durchdrungen von der Erkenntnis, daß die Reinheit des
Deutschen Blutes die Voraussetzung für den Fortbestand
des Deutschen Volkes ist, und beseelt von dem unbeugsamen
Willen, die Deutsche Nation für alle Zukunft zu sichern,
hat der Reichstag einstimmig das folgende Gesetz
beschlossen, das hiermit verkündet wird.
§ 1: 1. Eheschließungen zwischen Juden und
Staatsangehörigen Deutschen oder artverwandten Blutes
sind verboten. Trotzdem geschlossene Ehen sind nichtig,
auch wenn sie zur Umgehung dieses Gesetzes im Ausland
geschlossen sind. ... «
Nunmehr halte ich es für dringend erforderlich, den
barbarischen Rechtsauffassungen des überlieferten
biblischen Judentums und des Nationalsozialismus die
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten
Nationen entgegenzustellen:
Artikel 1:»Alle Menschen sind frei und gleich an
Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und
Wissen begabt und sollen einander im Geiste der
Brüderlichkeit begegnen.«
Artikel 2:»Jeder Mensch hat Anspruch auf die in
dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne
irgendeine Unterscheidung, wie etwa nach Rasse, Farbe,
Geschlecht, Sprache, Religion (Anm. d. Verf.:
Religionsrassismus ist das
Übel unserer Zeit und kooperiert/korrespondiert direkt
und unmittelbar mit dem Terrorismus), politischer
Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, nach
Eigentum, Geburt oder sonstigen Umständen.«
Artikel 16:»Heiratsfähige Männer und Frauen haben
ohne Beschränkung durch Rasse, Staatsbürgerschaft oder
Religion das Recht, eine Ehe zu schließen und eine
Familie zu gründen.«
Die bekanntesten üblen religions-rassehygienischen
Texte, die heutzutage noch in jeder Buchhandlung frei
erworben werden können, sind diejenigen aus dem Alten
Testament der Bibel. Diese Texte zu erwerben und zu
verbreiten ist nicht strafbar. Hitlers schwachsinniger
»Mein Kampf« zu erwerben ist verboten; den vorhandenen
Buchtext zu verbreiten ist strafbar! Wo ist da der
Unterschied? Gibt es überhaupt einen Unterschied? Wenn
ja, welchen? Sind göttliche Verbrechen moralisch
erlaubter als menschliche Verbrechen, die den göttlichen
Verbrechen auf's Haar gleichen? Sind diese Fragen
lediglich rhetorische Fragen?
7. Die vollständige Vernichtung ganzer Bevölkerungen
auf des Lieben Gottes Befehl (Bibel 5Mose13,13
Bibeltext: »Ihr müßt damit rechnen, daß in
irgendeiner von den Städten, die der Herr, euer Gott,
euch geben wird, nichtsnutzige Leute auftreten und die
Bewohner dazu bringen, fremde Götter zu verehren. Wenn
ihr von so etwas hört, müßt ihr nachforschen, ob es
sich so verhält, und den Vorgang genau untersuchen. Wenn
sich das Gerücht bewahrheitet und wirklich so etwas
Abscheuliches unter euch geschehen ist, müßt ihr an der
betreffenden Stadt den Bann vollstrecken. Menschen und
Tiere müßt ihr mit dem Schwert erschlagen und die ganze
Beute auf dem Marktplatz zusammentragen. Dann zündet ihr
die Stadt an und verbrennt sie samt der Beute als ein
Brandopfer für den Herrn, euren Gott. Die Stadt muß in
Trümmern liegen bleiben und darf nie wieder aufgebaut
werden. Keiner darf etwas von dem Beutegut an sich
nehmen. Wenn ihr dies alles tut, wird der Herr von seinem
Zorn ablassen und euch seine Güte erweisen. Wenn ihr dem
Herrn, eurem Gott, gehorcht und alle seine Gebote
befolgt, die ich euch heute verkünde, wenn ihr stets
tut, was ihm gefällt, dann wird euer Volk wachsen und so
zahlreich werden, wie er es euren Vorfahren gesagt hat.«
Was sagt das deutsche StGB dazu? § 130 ist aktuell
(Aufstachelung zum Rassenhaß) sowie § 220 a
Völkermord. Strafe: Bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe
bzw. lebenslange Freiheitsstrafe. Charakteristikum der
Straftat: Verbrechen.
8. Des Lieben Gottes Wehrpflichtige und seine
Kriegsführungsvorschriften (Bibel 5Mose20,1)
Bibeltext: » ... Bevor ihr eine Stadt angreift, sollt
ihr zuerst mit den Bewohnern verhandeln und sie zur
friedlichen Übergabe auffordern. Wenn sie darauf
eingehen und euch die Tore öffnen, müssen sie euch
gehorchen und Zwangsarbeit für euch leisten (Anmerkung d.
Verf.: Nazis, ick hör' euch trapsen). Lehnen sie das
Angebot ab und wollen kämpfen, so belagert die Stadt.
Wenn der Herr, euer Gott, euch dann siegen läßt, müßt
ihr alle Männer töten. Die Frauen und Kinder, das Vieh
und den übrigen Besitz dürft ihr behalten; der Herr hat
es euch geschenkt. So sollt ihr verfahren, wenn eine
Stadt weit von eurem Wohnsitz entfernt ist.
Wenn sie aber in dem Land liegt, das der Herr, euer Gott,
euch geben wird, dürft ihr niemand am Leben lassen. Ihr müßt an
allen den Bann vollstrecken, wie der Herr, euer Gott, es
befohlen hat: An den Hethitern, Amoritern, Kanaanitern,
Perisitern, Hiwitern und Jesubitern. ... «. § 80 des
StGB hätte heutzutage dafür gesorgt, daß der Leitende
Oberstaatsanwalt den Lieben Gott angeklagt hätte:»Vorbereitung eines
Angriffskrieges. Wer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1
des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland
beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr
eines Krieges für die Bundesrepublik Deutschland
herbeiführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder
mit Freiheitsstrafe nicht unter 10 Jahren bestraft. § 80
a des StGB zeigt noch mehr auf: »Aufstacheln zum
Angriffskrieg. Wer im räumlichen Geltungsbereich dieses
Gesetzes öffentlich, in einer Versammlung oder durch
Verbreiten von Schriften (§11 Abs. 3) zum Angriffskrieg
(§ 80) aufstachelt, wird mit Freiheitsstrafe von drei
Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.«
Auch hier wird sichtbar, die Einordnung dieser Taten
unter Verbrechen ist gegeben.
5.
Ist das Christentum eine friedliebende Religion?
Fakten
Die Christen sind die größte aller
bekannten jüdischen Sekten, die nachweislich seit nahezu
2000 Jahren eine Blutspur des Mordens und Tötens -
letztlich aufgrund massiver Gewissensvergewaltigung
entgegen jesuanischer Lehre von der Gewaltlosigkeit -
nach sich ziehen. Speziell die Katholiken haben einen
Papst, der öffentlich in allem Ernst behaupten darf, in
Moral- und Sittenlehre unfehlbar zu sein, ohne wegen
Geisteskrankheit auf Lebenszeit in die Psychiatrie
eingewiesen zu werden; der behaupten darf, es sei
widergöttlich, Kondome zu benutzen, obwohl Aids und
milliardenfache Überbevölkerung längst
unkontrollierbar in Gang gekommen sind; der Papst als
Schreibtischtäter (nicht ganz unähnlich Adolf
Eichmann?) wurde bisher jedoch noch nicht gerichtlich
belangt. Was demnach feststeht: Den Papst wird auch in
Zukunft niemand hängen sehen. Und die sich christlich
nennenden Mitglieder der sich christlich nennenden
Amtskirchen begreifen nichts, aber auch garnichts. Es sei
denn, sie haben eines Tages lichte Momente und
verlassen ihre erkennbar geisteskranken Amtskirchen.
Hinzu kommt insbesondere, daß die Christen - völlig
unjesuanisch - eine umfassende Kriegstheologie entwickelt
haben, aber immer noch keine Friedenstheologie. Hiervon
kündet ganz besonders die Konstruktion der
Soldatenbetreuung durch Militärpfarrer in vielen
westlichen Nationen. Die Spitze nehmen wir tumben
Deutschen ein, denn unser hitlersches Reichskonkordat (siehe Reichskonkordat) von September 1933
- das älteste und in meinen Augen korrupteste
Nazigesetz, das heute noch unverändert gilt - garantiert jene
auf der Welt nahezu übliche Verfilzung zwischen Staat
und Kirche zum Vorteil eigenen Machterhalts und
-ausbaues, jedoch zum Nachteil der Menschenrechte.
Die Grundlage der Christen ist die Bibel. Das Alte und
das Neue Testament. Also gilt alles Negative, was unter
4. zum Alten Testament gesagt wurde, auch für Christen,
obwohl die Inhalte des Neuen Testaments das absolute
Gegenteil des altgottväterlichen Rachegebots mit der
Bezeichnung "Talionsgebot" sind, nämlich
Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Das wahre Christentum
wird aufgrund Jesu Aussagen (Logien) zusammengefaßt so
definiert:
1. Vergeben statt vergelten,
2. stillhalten statt im Gegenangriff zurückschlagen und
3. den Feind lieben statt ihn hassen.
Den US-Amerikanern fehlen geistige Größe, moralische
Kraft und Aufrichtigkeit, hiernach zu handeln. Ganz
besonders im Zeichen des Gegenwarts-Terrorismus ist
dieser Mangel zu erkennen.
Von den jesuanischen Forderungen her gesehen gilt das
Christentum als friedliche Religion. Dies ist
offensichtlich. Es geht hier also nicht um ein
Meinungsbild, sondern um Fakten. In den Amtskirchen fehlt
jetzt nur noch die Umsetzung der wichtigen jesuanischen
Logien. Was sie immer noch hindert? Ihr Drang nach
Machterhalt um jeden Preis, erkennbar an korrupter
Verfilzung mit dem Staat.
6. Meine persönlichen Bewertungen
zu vorstehenden Ausführungen 1. bis 5.
Eine Leserzuschrift von G. Lanzilotta aus
Düsseldorf zum Der Spiegel 40/2001 lautet:
"So sehr wie bei dieser universellen Tragödie habe
ich mir noch nie gewünscht, dass es tatsächlich einen
Gott gibt, besser zwei, idealerweise drei, die uns von
den Gläubigen befreien, die aufs Morden, auf Rache oder
auf Selbstjustiz setzen." Nach meiner Einschätzung
hätte der Text besser so gelautet: "So sehr wie bei
dieser universellen Tragödie habe ich mir noch nie
gewünscht, dass es tatsächlich einen Gott gibt, besser
zwei, idealerweise drei, die uns von den Religionen
befreien, die aufs Morden, auf Rache oder auf
Selbstjustiz setzen." Was hier sichtbar wird? Die
außerordentliche Unkenntnis der wichtigsten
Religionsinhalte der Abrahamsreligionen.
Daher in Wiederholung: Der
Religionsrassismus ist das
Übel unserer Zeit und kooperiert/korrespondiert direkt
und unmittelbar mit dem Terrorismus. Entgegenstehend
geäußerte Ansichten nähren den Verdacht auf
irgendwelche eigennützige Parteinahme. (siehe Interview als glänzendes
Beweisstück mit dem katholischen Bischof von Aachen vom
28.09.01) Wer den Terrorismus
beseitigen will, muß zuerst erkennen, woher er kommt. Er
kommt nicht einfach so daher, sondern hat fast immer eine
grundlegende offene oder verdeckte religiöse Ursache.
Siehe auch Staatsgründung
Israels.
Wer die Ursache erkennen will, sehe heutzutage nach
Israel und den USA. Dort sind religionsrassistische
Verbrechen, verübt unter dem Deckmantel
"religiöser Berechtigung", landesüblich
geworden.
Die Israelis haben ein bewohntes Land okkupiert und den
ursprünglichen Bewohnern (Palästinensern) erzählt, sie
- die Israelis - hätten ein historisch-religiöses Recht
hierzu. Und auch ein historisch-religiöses Recht, die
Ursprungsbevölkerung zu verjagen, sie zu ermorden, sie
in Flüchtlingslagern einzupferchen, sie in ihren
Flüchtlingslagern auch noch mit halbstaatlicher
Billigung zu massakrieren, und schließlich ein
historisch-religiöses Recht, bisher jüdisch/islamisch
verehrte Heiligtümer allein für sich zu reklamieren. Gott
war angeblich auf Seiten der Juden.
Die USA machen es den Israelis nach bzw. vor. Der
Vietnamkrieg beispielsweise war solch ein rassistisches
Verbrechen ("Die freie Welt ist besser und
wertvoller als der Kommunismus"), verübt unter dem
Deckmantel moralischer Überlegenheit.
Die Vietnamesen wurden verjagt, ermordet, teilweise im
Stil der Nazi-Wehrmacht vernichtet, ihrer
Lebensgrundlagen beraubt (Agent Orange). Der Vietnamkrieg
kostete etwa 1 Million Menschen das Leben. Gott war
angeblich auf Seiten der Amerikaner. Diese
"moralische Überlegenheit" wird in den USA
ähnlich einer religiösen Überlegenheit gehandhabt und
führt fast zu einer Art "religiöser
Berechtigung", nicht weit entfernt von einer
religiösen Selbstbefriedigung ("religiöse
Onanie"); und in diesem Zusammenhang ist
erklärlich, daß das vermutlich meistgebrauchte Wort in
den USA "God" ist.
Ich habe einen Traum
Alle
Vertreter der großen Weltreligionen erkennen, daß ein
Zusammenleben der Völker nur unter der Bedingung
möglich ist, indem sie Kompromisse hinsichtlich ihrer
bisherigen Glaubensauslegung eingehen. Kompromisse
eingehen heißt, Abstriche machen an bisherigen
Religions-Überlieferungen, die den Allgemeinen
Menschenrechten der Vereinten Nationen widersprechen!
Besonders die Juden erkennen den Religionsrassismus, der
in der Thora offen zutage tritt. Sie "schaffen ihn
ab" und erkennen ihn als geschichtlich und moralisch
vollständig überholt an. Gleichzeitig handeln sie
nunmehr allumfassend nach den Grundsätzen der
Allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen. Daß
dies machbar ist, halte ich unter den heutigen Umständen
für absolut unmöglich. Also wird dem Weltterrorismus
seine notwendige geistige Nahrung aus israelischem
Unterdrückungsverhalten auch weiterhin zufließen.
Besonders die Christen lesen alle ganz langsam in der
Bergpredigt und handeln nur noch ausschließlich nach
Jesu Gewaltlosigkeitsanweisungen. Das bedeutet, daß es
nicht gerade verkehrt ist, Jesu Forderungen nach
gewaltlosem Handeln richtiggehend fundamentalistisch zu
betrachten. Dieser Fundamentalismus dürfte der einzige
gute auf der Welt sein. Sogar der Papst bekehrt sich dann
zur Vernunft, tritt für immer zurück, und die sich
christlich nennenden Amtskirchen verlieren jeden bisher
beobachteten Ansatz von Geistesgestörtheit. Daß dies
machbar ist, halte ich unter den heutigen Umständen für
absolut unmöglich.
Besonders die Moslems lesen alle sehr sorgfältig in der
Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten
Nationen und handeln ab sofort nach ihnen. Dies geht
sowieso ganz prima, denn alle Moslems, die man nach der
religiösen Erlaubnis zur Durchführung von
Terrorangriffen fragt, erklären sehr, sehr ernsthaft bis
leutselig, der Koran erlaube nur menschenfreundlichstes
Handeln! Nichts, aber auch nichts anderes! Na bitte, es
ginge doch schnellstens und im Gegensatz zum Judentum und
Christentum völlig beschwerdefrei. Weil die Moslems
demnach auch ohne Hindernisse ihren Koran nicht mehr
fundamdentalistisch betrachten und in logischer Folge
auch nicht mehr glauben, er sei von Gott persönlich
offenbart worden, ist hier alles in Butter. Dennoch -
ganz im Ernst - daß dies machbar ist, halte ich unter
den heutigen Umständen für absolut unmöglich.
Welche Auswirkungen hätte mein Traum
gehabt? Beispielsweise diese:
Die Israelis ziehen sich auf ihr ursprüngliches
Staatsgebiet nach Staatsgründung zurück, geben alle
jüdischen Siedlungen auf, erzielen mit den
Palästinensern ein Abkommen, worin sie den
Palästinensern das gestohlene Staatsgebiet entweder voll
bezahlen oder ohne Wenn und Aber zurückgeben, und
erklären Jerusalem zur freien Stadt, die allen Menschen
und Religionen offensteht.
Die sich weitläufig als gute Christen bezeichnenden
Amerikaner üben Selbstkritik, erkennen ihre Verbrechen,
lehren ihre Staatsbürger und die Israelis Mores, richten eine
erfolgreiche Konferenz mit den arabischen und islamischen
Staaten ein und beenden jede Terroristenjagd, weil
Terroristenjagd mangels Terroristen kein Thema mehr ist.
Gleichzeitig erkennen die Amerikaner ihre fürchterliche
Bigotterie und wandeln sich unumkehrbar zu
vernunftbegabten Lebewesen. Die sich weitgehend als
Christen bezeichnenden Europäer beenden ihre Verfilzung
zwischen Staat/Kirchen und beenden sämtliche
reichskonkordatischen Entgleisungen. Religionsunterricht
wird im Westen als ganz normales schulisches Bildungsfach
betreffend Übersicht über alle
Weltreligionen eingeführt und durch
weltanschaulich neutrale LehrerInnen unterrichtet.
Über
die Auswirkungen hinsichtlich des Islam wage ich nichts
zu prognostizieren, denn der Islam hätte die
weitestgehenden Änderungen durchzumachen, ehe er den
Allgemeinen Menschenrechten der Vereinten Nationen
genügen würde. Das wird der Islam in den nächsten
Jahrhunderten kaum schaffen. Wenn überhaupt?
7.
Vorschlag I:
Eine Weltkonferenz der westlichen Staaten
muß eingerichtet werden. Thematik: Das westliche
Verhältnis zu den arabischen Staaten, auch zu den
Religionen Judentum, Christentum, Islam.
8. Vorschlag II:
Eine Weltkonferenz der
arabischen/islamischen Staaten muß eingerichtet werden.
Thematik: Das arabisch-islamische Verhältnis zu den
westlichen Staaten, auch zu den Religionen Judentum,
Christentum, Islam.
9. Vorschlag III:
Eine gemeinsame Weltkonferenz der westlichen
Staaten und arabischen/islamischen Staaten muß
eingerichtet werden. Thematik: Der friedliche und
vertrauensvolle Umgang miteinander sowie die Regelung
einer Welt-Wirtschaftsordnung bzw. Welt-Kulturordnung
bzw. Welt-Religionenordnung
Mit freundlichen Grüssen
Ihr vielleicht etwas zu unkonventionell nachdenkender
Lienhard Pallast

mail@pallast-publisher.com
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letzten Bearbeitung: 08.01.07
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